Handelszeitung

Media Service: Uhrenindustrie spart 27 Millionen dank Freihandelsabkommen mit China ein

Zürich (ots) - Das Freihandelsabkommen mit China ist für die Uhrenindustrie lukrativ. Allein im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Abkommens konnte die Branche bis zu 27 Millionen Franken an chinesischen Zöllen einsparen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), die auf einer Auswertung von Zolldaten beruht, wie die «Handelszeitung» berichtet. Ebenfalls profitierten die Uhrenproduzenten beim Import von Uhrenkomponenten aus China vom Abkommen. Die Zolleinsparungen betrugen hier 3,6 Millionen Franken.

Die Studie nennt dabei auch das «Leuchtturmbeispiel» eines Uhrenunternehmens, welches das Abkommen extensiv nutzt: Dieses hat allein im ersten Jahr 4,7 Millionen Franken an Zöllen eingespart. Behalte das Unternehmen die erfolgreiche Praxis bei, werde es dank schrittweisem Zollabbau in den nächsten zehn Jahren Einsparungen von insgesamt über 100 Millionen Franken erzielen. Trotz dieser positiven Resultate besteht noch viel Luft nach oben: Immer noch würden jährlich etwa 23 Millionen Franken an Zollabgaben bezahlt, heisst es in der Studie.

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