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Media Service: Bezahl-Apps: Twint setzt ebenfalls auf Kreditkarten-Terminals

Zürich (ots) - Im Wettstreit zwischen den Bezahl-Apps Twint und Paymit zieht die Postfinance-Tochter Twint den nächsten Joker. Um eine schnellere Verbreitung zu erreichen, sollen Twint-Transaktionen auch über bestehende Kreditkarten-Terminals abgewickelt werden. Das kündigt Twint-Chef Thierry Kneissler in der «Handelszeitung» an. «Wir wollen unser Twint-System mit dynamischen QR-Codes auf klassische Zahlterminals bringen», sagt er.

Bisher mussten Händler spezielle Twint-Terminals kaufen oder auf weniger komfortable Tablet-Lösungen setzen, um Zahlungen mit der App abwickeln zu können. Twint arbeitet bereits mit dem zweitgrössten Betreiber von Kreditkarten-Terminals an der Umsetzung. «Schon im frühen Sommer bringen wir Twint auf alle unsere Geräte», sagt Bernhard Lachenmeier, Chef der Niederländischen CCV, die in der Schweiz einen Marktanteil von rund 25 Prozent hat.

Twint kopiert damit die Methode, die Anfang Jahr von Konkurrentin SIX Group für Paymit angekündigt wurde. Damals sagte SIX-Manager Jürg Weber, bis Ende Jahr werde man im Handel schweizweit mit dem Zahlungsmittel Paymit bezahlen können. Auf den Karten-Terminals an den Kassen werde ein optischer QR-Code angezeigt. Vom Handy gescannt, löse dieser die Zahlung aus. Ab Sommer werde das System getestet.

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