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Media Service: Korruptionsskandal in Malaysia: Finma schaltet sich ein

Zürich (ots) - Der Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB erreicht die Schweiz. Zahlreiche verdächtige Finanzströme liefen über hiesige Banken, schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. Darunter befinden sich auch die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Nun schaltet sich der Schweizer Regulator ein: «Die Finma steht betreffend die Korruptionsaffäre in Malaysia mit verschiedenen Schweizer Banken in Kontakt», sagt Tobias Lux, Sprecher der eidgenössichen Finanzmarktaufsicht. Man kläre im Rahmen der Aufsichtstätigkeit ab, «ob und inwiefern die Banken involviert sind und wie dabei die Bestimmungen des Schweizerischen Aufsichtsrechts umgesetzt wurden.» Derweil hat die Nichtregierungsorganisation «Bruno Manser Fonds» bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige eingereicht, unter anderem gegen zwei Schweizer Auslandsbanken und einzelne Bankverantwortliche wegen Geldwäscherei und mangelnder Sorgfalt bei Finanzgeschäften. Die Bundesanwaltschaft bestätigt den Eingang der Strafanzeige. «Sie wird zurzeit sorgfälig geprüft», sagt eine BA-Sprecherin. Die Anzeige richtet sich auch gegen einen schweizerischen-saudischen Geschäftsmann, der in Genf domiziliert ist und eine Schlüsselrolle im Fall hat. Er bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe kategorisch.

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