Handelszeitung

Media Service: Nach Germanwings-Absturz: Schweizer Firmen haben detaillierte Krisenpläne

Zürich (ots) - Schweizer Firmen bereiten sich gemäss "Handelszeitung" mit Krisenplänen und Katastrophenmanagern auf Notfälle vor. Sie wollen damit genauso professionell auf Katastrophen reagieren können, wie die Lufthansa nach dem Germanwings-Absturz. Bei der Swiss ist Martin Knuchel für den Krisenplan zuständig. "Unser Krisenstab ist vollumfänglich in maximal 90 Minuten handlungsfähig", sagt Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek. Insgesamt nennt die Swiss acht Massnahmen, die auf ein Unglück folgen, von der Beobachtung von Twitter bis zur Freischaltung der Notfall-Hotline. ABB setzt, wie andere Firmen auch, auf die Unterstützung durch spezialisierte Krisenberatungsagenturen wie Kenyon, die im Fall der Germanwings-Maschine im Einsatz war. Auch Lindt & Sprüngli vertraut auf eine externe Krisenberatungsagentur, die nach der Geiselnahme in einem Lindt-Café in Sydney aktiv wurde und den Krisenstab am Lindt & Sprüngli-Sitz in Kilchberg unterstützt hat. Nestlé hat im Bereich "Social Listening", also der permanenten Überprüfung der sozialen Medien auf mögliche Probleme und Krisenfälle für die Firma, in letzter Zeit deutlich aufgerüstet.

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77.



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