Handelszeitung

Media Service: UBS, Credit Suisse, Julius Bär und Deutsche Bank in Petrobras-Skandal involviert

Zürich (ots) - Der Schmiergeld-Skandal um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras zieht immer weitere Kreise. Wie die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, sind die grossen Banken UBS, Credit Suisse, Julius Bär und Deutsche Bank gemäss Dokumenten der brasilianischen Staatsanwaltschaft und laut Protokollen der Bundespolizei ebenfalls in den Fall involviert. So flossen dutzende Millionen Dollar an mutmasslichen Bestechungsgeldern über Offshore-Konten bei den genannten Banken. Dies geht aus hunderten Seiten von Protokollen, Kontoauszügen und Zeugenaussagen hervor, welche der "Handelszeitung" vorliegen. UBS, Credit Suisse, Julius Bär und Deutsche Bank nehmen zum Sachverhalt nicht Stellung.

Die Bundesanwaltschaft hat im Petrobras-Skandal bislang 400 Millionen Dollar an in der Schweiz deponierten Vermögenswerten eingefroren. Sie konnte weit über 300 Kontobeziehungen bei über 30 Schweizer Instituten ausfindig machen, über welche Bestechungszahlungen abgewickelt wurden.

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