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Media Service: Airbnb reagiert auf Bundesrat-Vorstoss

Zürich (ots) - Die weltweit grösste Online-Plattform von Privatunterkünften, Airbnb, reagiert auf den Vorstoss des Bundesrates, einen Bericht zum Airbnb-Geschäft erstellen zu lassen. In einem Interview mit der "Handelszeitung" sagte Airbnb-Europa-Chef Christopher Cederskog, dass er das Vorgehen des Bundesrates begrüsse. Airbnb gibt sich gesprächsbereit: "Wir sind sehr offen für Gespräche. Jeder Stadtpräsident in der Schweiz kann mich anrufen", sagte Cederskog.

Kürzlich hatte Bundesrätin Widmer-Schlumpf angekündigt, dass der Bundesrat das Airbnb-Geschäft in der Schweiz prüfen lasse. Airbnb ist weltweit nicht nur in der Kritik, weil Hotels um ihr Geschäft fürchten. Ausserdem kritisieren Städte, dass Wohnraum verknappt und verteuert werden könne, wenn Anbieter wie Airbnb ihr Angebot stark ausbauen. Anders als Hotels müssen Airbnb-Anbieter deutlich weniger gesetzliche Auflagen erfüllen.

Der Airbnb-Manager nennt in dem Interview erstmals Zahlen zum Schweizer Geschäft: "Letztes Jahr kamen durch Airbnb 135000 Besucher aus 157 Ländern in die Schweiz. In der Regel bleiben sie 4 bis 5 Tage. Beim Hotel sind es im Durchschnitt nur 2 bis 3 Tage."

Der typische Gast in der Schweiz sei 38 Jahre alt, der typische Gastgeber sei mit 42 etwas älter. "Wir haben knapp 7000 Unterkünfte in der Schweiz. Davon 1500 in Zürich, 1100 in Genf, 900 in Basel und 600 in Bern. Wir stellen fest, dass wir in ländlichen Regionen mit dem Angebot für Ski- und Wanderurlauber stärker werden."

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