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Media Service: Etihad Regional gibt sich nicht geschlagen

Zürich (ots) - Nach dem Kahlschlag beim Streckennetz gibt sich Emilio Martinenghi kämpferisch. Der Verwaltungsratspräsident von Etihad Regional findet nicht, dass seine Fluglinie gescheitert ist. «Ja, wir sind gezwungen, unser Geschäftsmodell anzupassen», sagt er im Interview mit der «Handelszeitung». Die Swiss habe bewusst einen Preiskrieg angezettelt. Sie habe gewusst, dass es zu erheblichen Verlusten komme, wenn sie ebenfalls auf den Routen von Etihad Regional fliegt. «Sie ist offensichtlich in der Lage, die anfallenden Verluste zu tragen. Wir hingegen können das nicht.»

Der Grund: Partner Etihad könne kein Kapital einschiessen, solange nicht alle behördlichen Bewilligungen vorliegen. Und das ist noch immer nicht der Fall. «Die Swiss hat ihre politische Lobbyarbeit auf jeden Fall massiv ausgeweitet und macht Politik gegen uns», begründet Martinenghi. Nun erwartet er das Okay in den kommenden Wochen. Und dann will Etihad Regional auch wieder über einen Ausbau nachdenken. «Unser langfristiges Ziel ist es nach wie vor, im europäischen Regionalverkehr Konkurrenz aufzubauen zugunsten des Flugpassagiers.»

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