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Media Service: Altersvorsorge: Versicherer wieder vorne

Zürich (ots) - Versicherer gehören zu den Gewinnern des "Franken-Schocks", weil sie seit Februar bei der Altersvorsorge im Schnitt höhere Zinsen zahlen als Banken. Das zeigt eine Datenauswertung der "Handelszeitung". Wegen der Einführung der Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank haben im Februar zahlreiche Banken ihre Zinsen bei Vorsorgekonten zum Teil massiv gesenkt. Der durchschnittliche Zinssatz ist erstmals in der Geschichte unter 1 Prozent gefallen. Mit der Bank J. Safra Sarasin und der Bank Zweiplus haben zwei Finanzinstitute die Zinsen auf null Prozent gesenkt.

Im Vergleich dazu bieten Versicherungen einen garantierten Zins zwischen 1 und 1,5 Prozent auf ihren Vorsorgepolicen. Das dürfte gemäss Experten die Nachfrage nach Versicherungslösungen anheizen. Der grösste Treiber ist die Furcht der Sparer vor weiteren Zinskürzungen. Ökonomen gehen davon aus, dass die SNB in den kommenden Monaten den Leitzins weiter senken wird. Seit zehn Jahren setzen Schweizerinnen und Schweizer bei der Altersvorsorge bevorzugt auf Banken als auf Versicherungen. Gemäss den letzten vom Bundesamt für Sozialversicherungen publizierten Daten von 2013 gibt es in der Schweiz 1,9 Millionen Bankkonten und 1,5 Millionen Versicherungspolicen in der dritten Säule.

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