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Media Service: Avenir Suisse warnt vor wild expandierenden Staatsbetrieben

Zürich (ots) - Ob Post oder Swisscom, Kantonalbanken oder Gebäudeversicherer, Stromproduzenten oder SRG: Staatlich beherrschte und staatsnahe Unternehmen bauen ihre Geschäftsmodelle stetig aus und treten zunehmend in Konkurrenz zu privaten Unternehmen, schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. "Die Situation hat sich verschärft", sagt Urs Meister, Kadermitglied bei der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse. Die Politik tendiere dazu, die Definition des Service public immer breiter zu fassen. Zum Beispiel, indem die Politik über die Unternehmensstrategie von Elektrizitätsunternehmen die Energiewende vorantreiben will. Oder wenn Lokalpolitiker fordern, der Kanton als Aktionär soll das Filialnetz der hiesigen Kantonalbank stärken.

Avenir-Suisse-Ökonom Urs Meister sieht diese Entwicklung in allen Grundversorgungsbranchen, weil der ursprüngliche Service public vor allem aufgrund der technischen Entwicklung an Relevanz verliert. "Die staatsnahen Betriebe positionieren sich neu und erschliessen zusätzliche Ertragsquellen", stellt Meister fest. Der Staat als Aktionär fördere oft solche Expansionen, da er mit seinen Beteiligungen auch finanzielle Ziele verfolge."

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