Handelszeitung

Media Service: Mark Pieth: 150'000 Franken von der Fifa

Zürich (ots) - Professor Mark Pieth, Präsident der Compliance-Kommission der Fifa, erhielt vom Fussballverband 150'000 Franken für seine Arbeit, schreibt die «Handelszeitung». Fifa-Präsident Sepp Blatter hatte Pieth als Berater geholt, um den Reform-Prozess des Fussballverbandes zu orchestrieren. Das Fifa-Geld floss nicht in die private Kasse von Pieth. «Diese Mittel, die meinen Aufwand abgelten, sind in die Forschung investiert worden, darunter Löhne für Dissertanten.» Die hochkarätige Pieth-Kommission beendete ihre Arbeit Ende 2013. Mark Pieth gründete das Basel Institute on Governance, das weltweit Regierungen, Firmen und Organisationen berät. Die Pieth-Kommission hat diverse Reformen in der Fifa angestossen, mit einer Amtszeitbeschränkung ist er allerdings nicht durchgedrungen. Widerstand gegen Reformen leistet vor allem der europäische Fussballverband Uefa unter Präsident Michel Platini. Er befürchtet einen Machtverlust gegenüber der Fifa.

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