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Media Service: Renovation maroder Gebäude in Genf kostet 2 Milliarden Franken

Zürich (ots) - Asbest in den Wänden, undichte Dächer und überflutete Keller - mehrere Gebäude von internationalen Organisationen in Genf müssen dringend saniert werden und entwickeln sich für den Bund zu einem finanziellen Risiko. Letzten Sommer erklärte sich der Bundesrat bereit, die baulichen Massnahmen in Genf mit Billigdarlehen zu unterstützen. Er rechnete damals mit einem Sanierungsbedarf von 1,2 Milliarden Franken. Jetzt korrigiert die mit Bundesgeldern alimentierte Immobilienstiftung für internationale Organisationen (FIPOI) diese Zahl deutlich nach oben, wie Recherchen der "Handelszeitung" ergeben haben. Nun ist von Gesamtkosten von 1,5 bis 1,7 Milliarden Franken die Rede. Dabei dürfte auch dieser Betrag weiter ansteigen: Noch nicht in den Hochrechnungen der FIPOI eingerechnet sind etwa die anstehenden Renovationsarbeiten beim Cern. Das Forschungszentrum budgetiert dafür Gesamtkosten von 314 Millionen Franken. Die FIPOI rechnet in den nächsten Monaten mit einem entsprechenden Gesuch um finanzielle Unterstützung.

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