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Media Service: Fehlendes Chemikalienlager gefährdet AFG-Projekt in China

Zürich (ots) - Dem Standort der Surface Technologies International (STI) in China droht das Aus. Dabei handelt es sich um eine Division der Arbonia Forster Gruppe, spezialisiert auf Verchromungen. Der Grund sind potenziell umweltschädliche Baumängel am Standort im chinesischen Changshu. Ein möglicher Verlust der Umweltgenehmigung würde die Fortsetzung des operativen Geschäfts nahezu verunmöglichen. Das belegt ein interner Audit-Bericht vom Juni 2013, welcher der "Handelszeitung" vorliegt. Darin steht: "Die Umweltgenehmigung, welche für die Fortführung der STI Changshu essenziell ist, war am 24. März 2013 abgelaufen." Ob eine weitere Genehmigung erteilt wird, hängt von Baumassnahmen ab, welche die Entsorgung von Chemieabfällen sicherstellen sollen. Ohne ein separates Chemikalienlager steigt das potenzielle Risiko eines Umweltschadens. Das AFG-Kader hielt dazu gemäss interner Korrespondenz, welche der "Handelszeitung" vorliegt, bereits 2013 fest: "Wir sollten uns mit möglichen fatalen Konsequenzen für STI Changshu bewusst auseinandersetzen." AFG-Sprecher Stefan Kern hält dagegen: "Die Baumängel beeinträchtigen den Betrieb nicht und stellen keine Gefahr dar. Bezüglich der Lizenzen bestehen intensive Kontakte mit den Behörden." Der zuständige General Manager in China ist Patron Edgar Oehler. Er soll am 25. April bei der Generalversammlung der AFG in Arbon als Verwaltungsratsmitglied verabschiedet werden. Auch sein Mandat als General Manager der STI in China steht zur Debatte.

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