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Media Service: Basler Kantonalbank hat Probleme mit ASE-Geschädigten

Zürich (ots) - Die Basler Kantonalbank (BKB) kommt im Fall um die Aargauer Vermögensverwalterin ASE Investment nicht zur Ruhe. Das Management hatte gehofft, mit 50 Millionen Franken Vergleichssumme für die rund 100 ASE-Geschädigten das Thema hinter sich zu bringen. Nun zeigt sich, dass etwa 20 ASE-Gläubiger nicht in den Deal eingewilligt haben. Laut einem BKB-Sprecher repräsentieren sie eine Schadenssumme von rund 20 Millionen Franken. Man werde das Gespräch suchen, um Klagen zu verhindern, sagt die Bank. Bei der Lancierung des Angebots hiess es noch, wer den Vergleich ausschlage, müsse vor Gericht gehen. Grund für die konziliante Haltung könnten neue Erkenntnisse sein. Immer mehr geheime Unterlagen finden den Weg an die Öffentlichkeit. In Online-Foren behaupten Geschädigte, Mitarbeiter des Zürcher BKB-Ablegers hätten Kurierdienste für die ASE-Zentrale in Frick geleistet. «Grundsätzlich wurde die Bankkorrespondenz der Kunden der ASE per Post oder Kurier zugestellt», sagt Michael Buess von der BKB. «In vereinzelten Ausnahmefällen hat ein Mitarbeitender der BKB die Bankkorrespondenz der ASE zugestellt.» Dort nahm der langjährige ASE-Geschäftsführer M.S. die Post in Empfang. Laut Aargauer Staatsanwaltschaft wurde dessen Untersuchungshaft bis April verlängert. Die Dauer von fast zwei Jahren zeige die Grösse des Falls, sagt eine Sprecherin der Behörde.

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