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Media Service: Jacob Wallenberg zur Gripen-Herstellung: «Über eine Beteiligung der Schweizer Industrie muss verhandelt werden»

Zürich (ots) - Jacob Wallenberg, Ankeraktionär beim Gripen-Produzenten Saab, will sich bei einem Ja zum Gripen-Kauf für Aufträge an die Schweizer Industrie einsetzen. «Saab will signifikante Verträge mit Firmen in der Romandie, im Tessin und in der Deutschschweiz aushandeln. Das ist für mich klar», sagt Wallenberg im «Handelszeitung»-Interview. Der Wallenberg-Clan hält über 47 Prozent der Stimmrechte am Saab-Konzern. Und weiter meint der schwedische Grossindustrielle: «Wir sind an einem langlebigen, funktionierenden Setup interessiert.» Bezüglich der Risiken des noch nicht erprobten Kampfjet-Modells Gripen E/F, das die Schweiz kaufen will, meint er: «Die schwedische Regierung geht dieselben Risiken ein. Jede industrielle Produktion geht durch Entwicklungszyklen und jeder Kunde will, dass ein Produkt durch diese Zyklen geht.» Zur Kampfjet-Abstimmung vom 18. Mai in der Schweiz meint er: «Für Saab, dessen grösster Aktionär ich vertrete, ist das ein wichtiger Entscheid.» Während fast zehn Jahren hätten sich Schweden und die Schweiz auf Regierungsebene zu dieser Beschaffung ausgetauscht und kooperiert.

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