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Media Service: Seco-Chefin Ineichen-Fleisch: 1:12- und Mindestlohninitiative sind eine «grosse Gefahr»

Zürich (ots) - Die Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) schaltet sich in die Debatte um die 1:12- und die Mindestlohn-Initiative ein. Es sei eine «grosse Gefahr», dass der flexible, anpassungsfähige Arbeitsmarkt nun infrage gestellt werde. «In der Krise sieht man die fatalen Auswirkungen von zu streng regulierten Arbeitsmärkten wie in Italien, Spanien und Frankreich», sagt Ineichen-Fleisch im Gespräch mit der «Handelszeitung». Im Inland registriert die Staatssekretärin «eine gewisse Reformmüdigkeit». Diese halte sie für gefährlich. Bedenken äussert Ineichen-Fleisch auch in Zusammenhang mit dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Die Furcht, dass Schweizer Firmen dann ihre Produktion in die EU oder die USA verlagerten, sei real. Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit China beflügelt die Verhandlungen mit Indien offenbar kaum: «Seit einem Jahr kommen wir nicht weiter», räumt Ineichen-Fleisch ein.

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