Handelszeitung

Media Service: Die Schweiz als Drehscheibe für chinesische Währung

Zürich (ots) - Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und sein chinesischer Amtskollege Gao Hucheng werden in Peking ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China unterzeichnen.

Im Zuge der Annäherung streben die beiden Ländern auch eine stärkere Zusammenarbeit im Finanzmarkt an. Die Schweiz will sich innerhalb Europas als führende Drehscheibe im Handel mit der chinesischen Währung Renminbi etablieren. Unter der Leitung des Staatsekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) hat der Bund nun eine Arbeitsgruppe mit der Aufgabe betraut, die Errichtung eines solchen Hubs an die Hand zu nehmen soll. "Wir sind zurzeit daran, mit der Branche allfällige Hürden für die Errichtung eines solchen Hubs zu erurieren", bestätigt SIF-Sprecher Mario Tuor gegenüber der "Handelszeitung". Diese könne man im Rahmen des Finanzdialogs mit China konkret aufnehmen, sofern es sich um staatliche Hürden handle. In der Arbeitsgruppe sind neben dem SIF auch die Finanzmarktaufsicht Finma und die Nationalbank vertreten. Ebenfalls an Bord ist die Bankiervereinigung.

Neben der Schweiz wollen sich nach der Öffnung des chineisischen Kapitalmarkts auch London und Singapur als Offshore-Handelsplatz für die chinesische Währung etablieren.

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