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Media Service: Renova: "Schmolz + Bickenbach wird von den Banken geführt"

Zürich (ots) - Im Machtkampf um den Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach (S+B) kritisiert die Beteiligungsgesellschaft Renova von Investor Viktor Vekselberg die gegenwärtige Führung von S+B. "Das Problem ist, dass die Firma derzeit von den Banken geführt wird", sagt Vladimir Kuznetsov, Direktor bei Renova, im Interview mit der "Handelszeitung." Die Entscheidungen würden in den Banken gefällt, denen S+B Geld schulde. Renova arbeitet mit der Gründerfamilie von S+B zusammen und möchte als neuer Investor einsteigen. Dagegen wehrt sich allerdings der aktuelle Verwaltungsrat von S+B. Kuznetsov schätzt, dass die Banken in den letzten Jahren "zwischen 300 und 500 Millionen Euro" im Geschäft mit der hoch verschuldeten S+B verdient haben könnten, vor allem aus Zinsen, Gebühren und Entgelten im Zusammenhang mit Kreditbedingungen. Am Freitag kommt es zum Showdown. An der Generalversammlung stimmen die Aktionäre über die Kapitalerhöhung und Neubesetzung des Verwaltungsrats ab.

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