Handelszeitung

Media Service: Post spart Millionen bei ihren 19 Personalrestaurants

Zürich (ots) - Die Schweizerische Post strafft ihr Lieferantennetz. Sie hat die Zahl der Betreiber ihrer 19 Personalrestaurants von 3 auf 1 reduziert. Ab Anfang nächsten Jahres wird nur noch Marktleaderin SV Schweiz für die rund 58 000 Post-Angestellten kochen. Die Gemeinschaftsgastronomen Compass Schweiz und DSR müssen ihre 4 beziehungsweise 2 Betriebe abgeben.

Der Bundesbetrieb kann dank der Ein-Anbieter-Strategie 4 Millionen Franken einsparen, wie Sprecher Bernhard Bürki gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt. «Bisher zahlten wir einen Verlustbeitrag von 5,8 Millionen Franken», sagt er. Künftig sind es nur noch 1,8 Millionen. Das Umsatzvolumen aller 19 Betriebe dürfte bei 20 Millionen Franken liegen, wie Kenner sagen. Offiziell bestätigen will das niemand.

Das Geschäft mit den Personalrestaurants ist hart umkämpft. Die Unternehmen schreiben ihre Aufträge immer häufiger neu aus, meist um Kosten zu sparen. Aktuell hat die Swisscom ihre 17 Betriebe ausgeschrieben. Kommt dazu, dass immer mehr Anbieter auftauchen.

Neuester Player ist Migros. Der Detailhändler hat schon einige Mandate gewonnen und ist sehr aktiv auf Kundensuche. Er will sich damit ein neues Wachstumsfeld eröffnen. Denn der angestammte Gastronomiebereich, die Migros Restaurants, schwächeln. Ihnen setzt der Take-Away-Trend zu.

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