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Media Service: Spanien-Krise: Schweizer Importeure schlagen Profit

Zürich (ots) - Wer ein Auto vorbei an offiziellen Importeuren in die Schweiz bringen will, muss dieses vor dem Einlösen vorführen. Dies konnte bis vor Kurzem auch in anderen Kantonen wie dem Wohnkanton gemacht werden. So waren die Kantone Schaffhausen, Thurgau aber auch St. Gallen beliebte Orte, um den Stempel einer Schweizer Fahrzeugprüfstelle zu bekommen. Doch damit ist jetzt Schluss. Dies zum Leidwesen von Garagen im Deutschen Grenzgebiet und von freien Importeuren. Der Andrang war zuletzt laut Auskunft der zuständigen Stellen in den beiden Kantonen so gross, dass die Prüfrückstände nicht mehr schnell genug abgebaut werden konnten. Jetzt werden nur noch Importautos geprüft, die dann auch mit einem Schaffhauser oder Thurgauer Nummernschild unterwegs sind, heisst es gegenüber «Handelszeitung Online». Ein ähnliches Bild zeigt sich im Kanton St. Gallen. Die Zahl der zu prüfenden Importfahrzeuge ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Waren es in den Jahren 2009 und 2010 noch 200 Fahrzeuge pro Monat, so sind es 2011 schon 600 pro Monat gewesen. Dieses Jahr sind die Zahlen im Juni und Juli auf 1000 Autos pro Monat gestiegen, heisst es auf Anfrage von «Handelszeitung Online». Doch der Kanton ermöglicht es weiterhin Fahrzeuge, die nicht im Kanton eingelöst werden, zu prüfen.

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