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Media Service: Schweizer Firmen verlieren Interesse an Nachhaltigkeitspakt der UNO

Zürich (ots) - Mit der Teilnahme am Netzwerk Global Compact will die UNO die Wirtschaft zur Nachhaltigkeit verpflichten. Doch immer mehr Schweizer Unternehmen verlieren ihr Interesse. In den letzten Jahren schloss die UNO 3100 Unternehmen aus. Darunter befinden sich rund 20 Firmen wie der Technologiekonzern OC Oerlikon und der Unterwäschehersteller Triumph. Sie hatten ihre Fortschrittsberichte nicht eingereicht. «Der Wegfall von der Liste war keine bewusste Entscheidung gegen den UN Global Compact, sondern allein der Ressourcenknappheit während der Krisenjahre von Oerlikon geschuldet», sagt Mediensprecher Burkhard Bröndel. Die gleichen Argumente bringt Triumph vor.

Solche Ausschlüsse werden sich in Zukunft häufen. Mehrere 100 Firmen stehen bei der UNO auf der Abschussliste. Dazu gehören auch 5 weitere aus der Schweiz wie der Systemhersteller Newave Energy. Derzeit sind rund 90 Schweizer Firmen bei Global Compact dabei, wie Nestlé, ABB oder Novartis. Sie haben mit der Uno einen Pakt geschlossen und verpflichten sich, damit freiwillig zu mehr Nachhaltigkeit.

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