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Media Service: Energiepolitik: Economiesuisse und WWF an einem runden Tisch interessiert

Zürich (ots) - Im Sommer will der Bundesrat seinen Vorschlag für eine neue Energiestrategie in die Vernehmlassung schicken. Sie soll aufzeigen, wie der Ausstieg aus der Atomenergie zu schaffen ist. Nun machen sich Vertreter von Verbänden, Wirtschaft und Politik daran, eine breit abgestützte Diskussionsplattform aufzugleisen, um die Strategie aus Bern zu diskutieren.

Das Diskussionsforum soll eine Fortsetzung des sogenannten Energie-Trialogs sein. An dieser vom Aargauer Regierungsrat Peter C. Beyeler angestossenen Veranstaltung nahmen ab 2007 eine Reihe von Verbänden, Hochschulen, und Grossfirmen teil. Ziel war es damals, eine breit abgestützte neue Energiestrategie zu entwerfen. «Wir sind ernsthaft daran, eine weitere Runde des Energie-Trialogs vorzubereiten», bestätigt Geschäftsführer Tony Kaiser gegenüber der «Handelszeitung».

Eine wichtige Kraft hinter der Neuauflage sind verschiedene Verbände, darunter der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. «Wir sind bei diesem Thema am Ball», bestätigt Präsident Gerold Bührer. Starkes Interesse zeigen auch die Umweltverbände WWF und Greenpeace, der Verband der Schweizerischen Elektrizitätsunternehmen (VSE) oder die Erdöl-Vereinigung. Auch Axpo-Chef Heinz Karrer bezeichnet eine Neuauflage als «sinnvoll». Laut Economiesuisse-Präsident Bührer geht es nicht darum, einen Konsens über die neue Energiestrategie zu finden. Er hofft aber darauf, dank dem Diskussionsforum zumindest in einzelnen Themen eine breite Übereinstimmung zu finden.

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