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Media Service: EU-Ratspräsident ermahnt die Schweiz

Zürich (ots) - Herman Van Rompuy zeigt sich überzeugt, dass die Europäische Union die gegenwärtige Krise überwinden wird. «Die EU und die Eurozone werden nicht nur diese Krise überleben, sondern sie werden gestärkt aus ihr hervorgehen. Der Euro und die EU sind fundamentale politische Projekte für ihre Mitgliedstaaten», sagt der EU-Ratspräsident in einem exklusiven Interview mit der Handelszeitung. Mehr noch, in fünf Jahren würden die Länder der Europäischen Union die momentanen ökonomischen Turbulenzen hinter sich gelassen haben. «Die europäische Gesellschaft wird sich noch weiter an die ökonomischen und politischen Herausforderungen unserer Zeit angepasst haben. Die EU wird ihre Position als ein zentraler globaler Player gestärkt haben, um ihre Interessen und Werte in der Welt besser zu verteidigen», ist Van Rompuy überzeugt.

In Bezug auf die Beziehung zur Schweiz und zum bilateralen Weg sagt Van Rompuy: «Die Welt ändert sich. Der internationale Wettbewerb ist intensiver als noch vor zwanzig oder gar zehn Jahren. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich alle europäischen Volkswirtschaften permanent den neuen Verhältnissen anpassen. Das betrifft natürlich auch die Schweiz.»

In eine ähnliche Richtung argumentiert Van Rompuy bezüglich Steueroasen: «Steuerhinterziehung und Steuervergehen werden immer illegal bleiben, und zwar in Boomzeiten wie auch in Wirtschaftskrisen.» Die EU verlange von allen internationalen Partnern, inklusive der Schweiz, dass sie ihren Teil zur Klärung dieses Phänomens beitragen.

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