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Media Service: UBS schliesst profitable Investment-Abteilung

Zürich (ots) - Im letzten Mai warb die UBS den hochdotierten Ken Cohen vom Vermögensverwalter G2 Investment Group ab. Er sollte das Geschäft mit Asset Backed Securities in den USA voranbringen, wie die "Handelszeitung" weiss. Nun, nach nur gerade fünf Monaten, schliesst die Grossbank den Geschäftsbereich. Dabei arbeitete die Truppe um Cohen sogar profitabel.

Die UBS will die Schliessung nicht kommentieren. Erst im April 2010 hatte der Schweizer Finanzriese den früheren Eric Shea von der Deutschen Bank abgeworben, um die Abteilung Asset Backed Securities nach dem Debakel in der Weltfinanzkrise 2008 wieder zu eröffnen. Sie bündelt Forderungen wie zum Beispiel Hypotheken zu Wertpapieren, um sie an Investoren zu verkaufen. Immerhin befand sich die UBS damals in guter Gesellschaft: Die Schweizer Rivalin Credit Suisse hatte im Mai 2011 Jay Kim und zehn Leute aus seinem Team von der britischen Konkurrentin Barclays abgeworben, um bei ihr eine Asset-Backed-Securities-Abteilung aufzumachen.

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