Handelszeitung

Media Service: UBS-Banker bald ohne eigenen Schreibtisch

Zürich (ots) - Ein Film im UBS-Intranet gibt derzeit zu reden. «Workplace for the future» heisst er. Zu sehen ist, wie die Banker künftig arbeiten werden. Sie tun dies nicht mehr in ihren individuell gestalteten Einzelbüros, sondern in einer grossen Halle mit Dutzenden oder gar Hunderten von Arbeitsplätzen. Diese - und das ist das Besondere - sind nicht mehr fix zugeteilt, sondern je nach Bedürfnis von unterschiedlichen Angestellten genutzt. First come, first served. Ein UBS-Sprecher bestätigt gegenüber der «Handelszeitung», dass in der neuen Bürowelt nicht mehr jeder Mitarbeiter über einen fixen Arbeitsplatz verfügen wird. «In Zukunft wird es dies immer noch geben, aber vor allem für Mitarbeiter, die den ganzen Tag an ihrem Arbeitsplatz tätig sind.» Mitarbeitern, welche regelmässig in Meetings oder auf Reisen sind, stehe die gleiche moderne Infrastruktur zur Verfügung, so die UBS. «Jedoch benutzen sie den Arbeitsplatz nicht mehr exklusiv, sondern im so genannten Desksharing.»

Das Projekt wird unter Hochdruck vorangetrieben. In Zürich beim Vorort-Bahnhof Altstetten, wo die Grossbank seit Jahrzehnten viele Backoffice-Arbeitsplätze unterhält und derzeit rund 1500 Personen arbeiten, wird das Konzept schon seit letztem Herbst umgesetzt, wie bei der UBS zu erfahren ist. «Zusätzlich wird in diesen Tagen auch ein Gebäude in Basel mit rund 900 Mitarbeitern nach dem neuen Konzept eingerichtet», heisst es bei der Bank. Die Erfahrungen aus den beiden Projekten sollen «in die weitere Planung der zukünftigen UBS-Arbeitsräumlichkeiten» einfliessen.

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