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Media Service: Starker Franken: Banken machen Kasse mit Absicherungsgeschäften

    Zürich (ots) - Die Schweizer Exportfirmen ächzen unter der Last des starken Frankens. Gleichzeitig profitieren die Banken von einer steigenden Nachfrage nach Absicherungslösungen - und nicht zuletzt von der Tatsache, dass insbesondere KMU kaum einen Überblick über die günstigsten Angebote haben. «Viele institutionelle Investoren und Unternehmen nutzen für ihre Devisentransaktionen keine Multibankplattformen und sind somit abhängig von ihrer Depot- oder Hausbank», erklärt Cengiz Temel, Währungsrisikomanager bei Quaesta Capital in der "Handelszeitung".

    Ohne Vergleichsangebote zahlen die Unternehmen zu viel für das Hedging. «Schweizer  KMU-Betriebe verschenken pro Jahr mehrere 100 Millionen Franken, indem sie zu hohe Absicherungskosten bezahlen", sagt Patrick Bauer, Geschäftsführer der Devisenplattform Wisenta. Aufgrund der überteuerten Angebote verzichten viele Unternehmen ganz auf eine professionelle Währungsabsicherung. «Die wenigsten KMU sichern ab. Wir haben das Hedging in verschiedenen Mandaten erst kürzlich geprüft, kamen aber jedesmal zum Schluss, dass es sich nicht lohnt", sagt Markus Helbling, Treuhandchef der KMU-Beratungsfirma BDO.

    Mehr dazu in der neuen Ausgabe der Handelszeitung - der Schweizer Wochenzeitung für Wirtschaft.

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