Handelszeitung

Media Service: Schweizer Versicherung Nr. 9/2009 vom 31. August 2009

    Zürich (ots) - Aon Schweiz: Aon-Schweiz-Chef Martin Vögeli will die Aon-Gesellschaften in der Schweiz näher zusammen bringen und die Dachmarke stärken. Das sagt er im Interview in der neusten Ausgabe des Fachmagazins "Schweizer Versicherung". Die Dachmarke Aon soll so gestärkt werden. "Im Back-Office-Bereich gibt es durchaus noch Synergien, die wir realisieren wollen", so Vögeli. Grosse Gefahren für die Broker in der Schweiz sieht der in der aktuell laufenden Diskussion um die Revision des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) im Zusammenhang mit der Brokerentschädigung. Bei den Courtagen und Risikoprämien sei aber vollständige Transparenz wichtig. Kickbacks lehnt Vögeli dagegen klar ab.

    Gesundheitsökonomie: Rita Ziegler, Direktorin des Universitätsspitals Zürich und Vizepräsidentin des Spitalverbandes H+, hält die gesundheitspolitischen Traktanden in der nächsten Herbstsession der eidgenössischen Räte für eine "Verzweiflungstat". Im Interview mit dem Fachmagazin "Schweizer Versicherung". Statt Einzelmassnahmen müsste der Verlauf von teueren Krankheitsbildern integral untersucht werden, fordert sie. Es müsse beim Behandlungspfad gespart werden statt mit Praxisgebühren, Medikamentenpreisen oder Spital ambulant oder stationär. Gleichzeitig gibt sie sich auch selbstkritisch, Spitäler müssten sich angesichts der Kostenexplosion im Gesundheitswesen vermehrt fragen: "Bringen wir zu viel Leistung? Könnte man das gleiche Resultat mit weniger erreichen?". Die Spitäler machen mit 8,3 Milliarden Fr. 40% der Gesamtkosten bei der Grundversicherung aus.

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Nähere Auskunft erteilt Ihnen gerne Herr Werner Rüedi, Chefredaktor
Schweizer Versicherung, Zürich.
Tel. 043 444 58 86



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