Handelszeitung

Media Service: Vorabmeldung aus der Fernsehsendung Handelszeitung-Börsenstandpunkte - Marc Faber: "Nationalbank drohen grosse Verluste wegen UBS-Paket"

    Zürich (ots) - Crash-Prophet Marc Faber kritisiert das Rettungspaket für die UBS. "Nationalbank drohen grosse Verluste wegen UBS-Paket", sagte Marc Faber in der Fernsehsendung "Handelszeitung" Börsenstandpunkte. Die Wertentwicklung der übernommenen Papiere sei nicht absehbar. "Ich nehme an, die Schweizerische Nationalbank wird Geld verlieren". UBS-Aktie könne durchaus auf 25 Fr. steigen, bevor erneut massiv sinken könne. Denn: "Auch der Schweizer Staat kann zusammenbrechen. Wenn auch nicht morgen."

    Deutliche Worte findet Faber auch für die Weltwirtschaft, die sich in einem "katastrophalen" Zustand befinde. "Vielleicht dauert es 5 Jahre, bis sich die Wirtschaft wieder erholt." Es sei möglich, dass sich der Dollar in den nächsten drei bis sechs Monaten noch halten werde. Aber: "Längerfristig kann ich eins versichern: Der Dollar wird wertlos." Auch wenn er dies wahrscheinlich nicht mehr erleben werde.

    Die Aktienmärkte könnten sich in den nächsten drei Monaten etwas erholen, besonders in Asien. Kurzfristig sieht er Einstiegsgelegenheiten. Interessant seien vor allem liquide Qualitätstitel. Faber empfiehlt Aktien von Ölgesellschaften, Goldminengesellschaften oder anderen Unternehmen im Bereich Rohstoffe. Von den Schweizer Titeln sei zum Beispiel Xstrata interessant. "Auch bei Gold lohnt sich der Einstieg noch." Schweizer Immobilien in den meisten Regionen sieht Faber ebenfalls als Alternative.

    Die Sendung "Handelszeitung-Börsenstandpunkte" wird am Samstag, 20. Dezember 2008, 18.35 Uhr sowie am Sonntag, 21. Dezember 2008, 18.00 Uhr auf SF zwei ausgestrahlt.

Kontakt:
Nähere Auskunft erteilt Ihnen Martin Spieler, Chefredaktor
"Handelszeitung", Zürich. Tel. 043 444 59 00.



Weitere Meldungen: Handelszeitung

Das könnte Sie auch interessieren: