General Motors

GM baut neues Two-Mode-Hybrid-Getriebe im US-Werk Baltimore

         Rüsselsheim/Baltimore, USA (ots) -

      - Querverweis: Bild ist unter      
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    - Investition von 118 Millionen Dollar in Erweiterung der
        Fertigungseinrichtungen

    - Beginn der Produktion im kommenden Jahr

    - Erster Einsatz in Hybrid-Versionen von Chevrolet Tahoe und GMC
        Yukon

    General Motors wird bis zu 118 Millionen Dollar (ca. 100 Millionen Euro) in die Erweiterung des GM Powertrain-Getriebewerkes in White Marsh (US-Bundes¬staat Maryland) investieren, um dort seine neuen Two-Mode-Hybrid-Getriebe für hinterradgetriebene Fahrzeuge zu fertigen. Die Serienproduktion beginnt im nächsten Jahr. Dabei handelt es sich um das erste in den USA entwickelte und gefertigte voll integrierte Hybridgetriebe für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Es kommt zunächst in der großen SUV-Reihe von General Motors in den Modellen Chevrolet Tahoe und GMC Yukon zum Einsatz. Gebaut werden die Hybrid-Versionen im GM-Werk Arlington (US-Bundesstaat Texas).

    Das einzige andere in den USA entwickelte und produzierte Hybrid-Getriebe eines großen Herstellers stammt ebenfalls von GM. Die Fertigung dieses Two-Mode-Hybrid-Nutzfahrzeug-Getriebes für Stadtbusse erfolgt seit 2003 im GM-Werk Indianapolis (US-Bundesstaat Indiana). Bislang wurden 388 Hybridantriebe für Busse ausgeliefert, zum Einsatz kommen sie in 29 nordamerikanischen Städten und im Yosemite Nationalpark. Aufträge für weitere 216 Hybrid-Systeme liegen derzeit vor.

    "Unser Two-Mode-Hybrid-Getriebe ist in der Hybridtechnologie ein großer Sprung nach vorn. Und es ist ein Schlüsselelement des Weges, den wir gehen, nämlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Hybridlösungen in einer breiten Palette volumenstarker Fahrzeuge anzubieten", sagte GM-Vorsitzender Rick Wagoner.

    "Unser vielseitiges Hybridprogramm ergänzt eine Reihe weiterer Initiativen, unsere Autos noch umweltfreundlicher zu machen. Dazu gehören auch die rund 1,5 Millionen Fahrzeuge, die heute schon mit einem Äthanol-Benzin-Gemisch (E85) betrieben werden können, sowie unsere wegweisenden Fortschritte beim Brennstoffzellen-Antrieb", so Wagoner weiter.

    GM, die BMW Group und DaimlerChrysler entwickeln gemeinsam die Two-Mode-Vollhybrid-Technologie für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die auf der vielfach patentierten diesel-hybriden Technik von GM für Stadtbusse basiert. In Kombination mit der Zylinderabschaltungs-Technologie Active Fuel Management[TM] geht man heute von einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs um mindestens 25 Prozent aus, was im Wesentlichen zustande kommt durch:

    - Wiedergewinnen von elektrischer Energie durch regeneratives
        Bremsen,

    - Ausschalten des Verbrennungsmotors im Stand und im Schubbetrieb
        und

    - die Möglichkeit, rein elektrisch zu fahren.

  Die Two-Mode-Hybrid-Technologie verwendet eine variable Übersetzung mit zwei Elektromotoren und zwei hybride Fahr-Modi. Der zusätzliche zweite Fahrmodus erhöht die Effizienz und macht den Einsatz besonders großer Elektromotoren überflüssig. Der zweite Fahrmodus kommt in erster Linie bei höherer Geschwindigkeit zum Einsatz. Damit wird es möglich, den Kraftstoffverbrauch sowohl in der Stadt als auch bei Überlandfahrten zu optimieren.

    Das Two-Mode-Hybrid-System liefert seine Leistung übergangslos und zuverlässig ganz nach Bedarf, wobei das Package  mit seinen weniger als halb so großen Elektromotoren effizienter ist als Single-Mode-Systeme. Es bietet GM außerdem enorme globale Marktchancen, da es sich auf den Einsatz in einer breiten Palette von Fahrzeugtypen überall auf der Welt abstimmen lässt.

    Die Two-Mode-Technologie gehört zu einer ganzen Reihe von Hybrid-Systemen, die GM auf den Markt bringt; so unterschiedlich wie das Sparpotenzial sind dabei die Preiskategorien und die Größe der Fahrzeuge  von der Limousine bis hin zu großen SUVs. Mit dem Chevrolet Silverado Hybrid und dem GMC Sierra Hybrid baut und verkauft GM bereits seit dem Modelljahr 2006  die einzigen hybriden Pick-ups der Welt. Keine anderen Fahrzeuge ihres Segments erreichen im Stadtverkehr gleich günstige Werte beim Kraftstoffverbrauch.

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Johan Willems
Director, Product Development & Technology Communications
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