Digene

Durchbruch für die moderne HPV-Diagnostik

Dreieich (ots) - Medizinische Fachgesellschaften in Spanien verabschieden erstmals in Europa nationale Richtlinien mit der Empfehlung zur Durchführung des HPV DNA-Tests im Rahmen der Gebärmutterhalskrebsvorsorge Vier medizinische Gesellschaften aus Spanien haben jetzt einvernehmlich nationale Richtlinien für die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs veröffentlicht, in denen HPV DNA-Tests zum routinemäßigen Primärscreening bei Frauen über 35 Jahren empfohlen werden. Zusätzlich zum HPV DNA-Test für das Primärscreening empfehlen die Richtlinien auch, den Test für den Heilungsnachweis nach der Behandlung und für die anschließende Beurteilung von Frauen mit unklaren Befunden aus Pap-Abstrichen heranzuziehen. Der Hybrid Capture® 2 (hc2) HPV DNA-Test von Digene ist der einzige klinisch validierte Test zum Nachweis der Präsenz von Gebärmutterhalskrebs auslösenden Hochrisiko-Typen des humanen Papillomvirus (HPV), der sowohl von der FDA zugelassen ist als auch die CE-Kennzeichung trägt. Die neuen Richtlinien der spanischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SEGO) empfehlen die Durchführung des HPV DNA-Tests in Verbindung mit einem Pap-Abstrich. Angemerkt wird jedoch auch, dass "...vorgeschlagen wurde, dass die zweckmäßigste Anwendung des HPV DNA-Tests diejenige als alleiniger Test für das Screening wäre, wobei ein anschließender Pap-Abstrich nur bei Frauen mit HPV-Infektion vorgenommen würde". In den Richtlinien wird eine detailliertere Bewertung dieser Option angeregt. Die Richtlinien, die auch von der spanischen Gesellschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie, der spanischen Gesellschaft für Zytologie und der spanischen Gesellschaft für Pathologie gebilligt wurden, kommen zu dem Schluss, dass der HPV DNA-Test um so wichtiger werden wird, je verbreiteter der neue HPV-Impfstoff zum Einsatz kommt. Der Impfstoff schützt zuvor nicht infizierte Frauen vor zwei der Krebs verursachenden HPV-Typen, die Ursache für rund 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs sind. "Da die Verbreitung von Gebärmutterhalskrebs durch die Impfung zurückgeht, wird der Pap-Abstrich - der häufig wiederholt werden muss, um genaue Ergebnisse zu erzielen - für die Budgets der öffentlichen Gesundheitssysteme zu kostspielig und zu ineffizient werden, um neben der Impfung übernommen zu werden", heißt es in den Richtlinien. "Daher müssen die Screening-Programme neu bewertet werden. Der HPV DNA-Test verfügt unter solchen Bedingungen über alle Merkmale des idealen Tests für ein Primärscreening." Professor Dr. Karl Ulrich Petry, Leiter der Frauenklinik am Klinikum der Stadt Wolfsburg sagte zum Konsens in Spanien: “Die Befürwortung der medizinischen Verbände in Spanien signalisiert hoffentlich den Durchbruch für eine verstärkten Einsatz des HPV-Tests in den Screening-Programmen zur Verhütung von Gebärmutterhalskrebs". Prof. Petry leitet seit Anfang des Jahres 2006 ein Modellprojekt in Wolfsburg, das den spanischen Richtlinien entspricht. In diesen Richtlinien, veröffentlicht in Progresos, der offiziellen Zeitschrift der spanischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, wird besonders hervorgehoben, dass der Hybrid Capture® 2 (hc2) HPV DNA-Test "...nach wie vor die einzige von der FDA zugelassene Technologie..." für den Nachweis der DNA von HPV-Hochrisikotypen ist. „Ein Vorteil des HPV DNA-Tests besteht darin, dass er objektiv ist, eine hohe Reproduzierbarkeit erreicht und leicht zu automatisieren ist. Daher kann er auch in Ländern eingesetzt werden, in denen die für Pap-Abstriche nötige Infrastruktur nicht vorhanden ist, und er ist nicht auf eine subjektive Interpretation angewiesen", heißt es in den Dokument. Während bei der Zytologie unter dem Mikroskop visuell nach Zellveränderungen, die auf Gebärmutterhalserkrankungen hindeuten könnten, gesucht werden muss, kommt beim HPV DNA-Test eine moderne Molekulartechnologie zum Einsatz, mit der die DNA von 13 HPV-Hochrisikotypen sicher identifiziert werden kann. Weltweit sind jedes Jahr mehr als 400.000 Frauen von Gebärmutterhalskrebs betroffen, der damit - nach Brustkrebs - die zweithäufigste bösartige Tumorart bei Frauen ist. Weitere Informationen im Internet unter: http://www.digene.de Digene Deutschland GmbH Philipp-Reis-Str. 14 D-63303 Dreieich ots Originaltext: Digene Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: MasterMedia GmbH Dr. Werner Bauch Schulterblatt 120 20357 Hamburg Tel. 040 507 113-29 E-Mail: dr.bauch@mastermedia.de

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