Digene

Französische Versicherung erstattet Kosten für HPV-Test in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge
HPV-Test als Kassenleistung anerkannt

    Hamburg (ots) - Nach der Deutschen BKK in Wolfsburg erstattet nun auch eine große französische Krankenversicherung, die MAAF Santé, den Test auf humane Papillomaviren (HPV-Test). Das gilt für alle Anwendungsgebiete, auch für die Routineuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs. Der HPV-Test identifiziert zuverlässig Frauen, die ein Risiko aufweisen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

    Ab 1. Januar 2007 wird die MAAF Santé für alle ihre versicherten Frauen zwischen 30 und 65 den HPV DNA-Test zur Verfügung stellen. Der Versicherer wird darüber hinaus Frauen in jedem Alter einen HPV-Test ermöglichen, wenn im Rahmen der Gebärmutterhalskrebsvorsorge ein normaler PAP-Abstrich einen unklaren Befund ergibt.

    Der HPV DNA-Test auf Basis der Hybrid Capture II (hc2) Technologie ist der einzige Test, der alle Hochrisiko-HPV Typen identifiziert, klinisch validiert ist, eine CE-Markierung besitzt und von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) zugelassen wurde.

    Infektionen mit Hochrisiko-HPV können Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie gelten als hauptsächliche Ursache dieser bösartigen Erkrankung. Die Übertragung der Viren erfolgt beim Geschlechtsverkehr. Nahezu jede sexuell aktive Frau zieht sich einmal im Leben eine HPV-Infektion zu. Allerdings bekämpft das körpereigene Immunsystem - insbesondere bei jüngeren Frauen - die Infektionen meist erfolgreich und macht die Viren unschädlich.

    Ein Sprecher der MAAF Santé erklärte zu der Entscheidung der Versicherung: "Nur die Kombination eines negativen PAP-Abstrichs mit einem negativen HPV-Test gibt uns bei der Vorsorge wirklich die Garantie, dass das Risiko, in den nächsten drei Jahren einen Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln, nahe Null ist".

    Die französische Versicherung folgt mit ihrer Entscheidung dem Beispiel der Deutschen BKK in Wolfsburg, die Anfang Januar 2006 beschlossen hat, den HPV-Test aktiv in der Vorsorge einzusetzen. Das Modellprojekt in Wolfsburg, bei dem die Krankenkasse, niedergelassene Gynäkologen und das Klinikum Wolfsburg zusammenarbeiten, läuft äußerst erfolgreich und hat insbesondere die Teilnahmeraten an der Vorsorge verbessert. Im Sinne der Frauen ist zu hoffen, dass sich viele Versicherer in Europa dem Beispiel aus Wolfsburg und Frankreich anschließen.     Weitere Informationen im Internet unter:     www.digene.de

    Digene Deutschland GmbH     Philipp-Reis-Str. 14     63303 Dreieich


ots Originaltext: Digene
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:

MasterMedia GmbH
Dr. Werner Bauch
Schulterblatt 120
20357 Hamburg
Tel. 040 507 113-29
E-Mail: dr.bauch@mastermedia.de



Weitere Meldungen: Digene

Das könnte Sie auch interessieren: