Nordex SE

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Nordex verzeichnet im ersten Quartal ein starkes Auftragsplus und fokussiert auf profitables Kerngeschäft

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Geschäftszahlen/Bilanz

Utl.: •	Endgültiger Konzernabschluss bestätigt vorläufige Zahlen
•	2011: Gegen Industrietrend 50% mehr Aufträge in Europa 
•	2012: Vorstand plant 10 - 20% Umsatzplus und Rückkehr in die schwarze Zahlen 
•	Auftragseingang in Q1/2012 stieg um 84% auf EUR 284 Mio.



Hamburg (euro adhoc) - Hamburg, 2. April 2012. Der neue Vorstandsvorsitzende der
Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554), Dr. Jürgen Zeschky, legte heute erstmals den
Konzernabschluss der Gruppe vor. Im Rahmen dessen betonte Zeschky, dass der
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats entschieden hat, die bereits in den
letzten Monaten angekündigte Neuausrichtung konsequent fortzusetzen. Nordex wird
sich auf sein profitables Kerngeschäft mit Turbinen für Windparks an Land
fokussieren. Seit Sommer 2011 befindet sich das Unternehmen in Gesprächen über
eine Einbringung seiner Offshore-Aktivitäten in ein Joint-Venture. Nordex führt
die Verhandlungen mit dem Ziel einer intensiven Einbindung seines potenziellen
Partners.

Mit dieser Entscheidung will Nordex seine Kapazitäten auf die Entwicklung neuer,
effizienterer Produkte für das Geschäft an Land konzentrieren, um seine
Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Das so genannte Onshore-Segment hat im Jahr
2011 den Windenergiemarkt mit einem Absatzanteil von über 95 Prozent dominiert.
Während dessen haben sich viele Installationen auf See verschoben und das
Neugeschäft ist hier um rund 60 Prozent eingebrochen. Für Nordex stellt dieser
Kurs damit auch eine bewusste Fortsetzung der Bemühungen dar,
Entwicklungsrisiken zu reduzieren.

Der vorgelegte endgültige Konzernabschluss über das Geschäftsjahr 2011 bestätigt
die im Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Danach ging der Umsatz der
Gruppe um 5% auf EUR 921 Mio. zurück. Dies war auf Projektverschiebungen in
Europa und auf die relativ schwache Ausgangslage zum Beginn des Jahres 2011
zurückzuführen. Zudem reduzierte sich der Auftragseingang aus China im
Jahresverlauf um 80%, in der Folge ging der Umsatz in Asien um 44% zurück.
Dagegen hat sich das Umsatzvolumen in den USA verdoppelt, das konnte aber den
Rückgang in den anderen Regionen nicht vollständig kompensieren.

Positiv entwickelte sich dagegen der Auftragseingang, der um 32% auf EUR 1.107
Mio. stieg. Dabei legte Nordex gegen den Markttrend insbesondere in Europa zu,
hier stieg das Neugeschäft um über 50% auf EUR 856 Mio. Der Auftragsbestand
stieg damit zum Jahresende auf rund EUR 700 Mio. (Vorjahr: EUR 411 Mio.) und
bildet damit eine gute Basis für das im laufenden Jahr geplante Umsatzwachstum.
Dies wird auch durch den erwarteten weiterhin erfreulichen Vertriebserfolg im
ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres untermauert. So erhöhte sich der
Auftragseingang im Anfangsquartal 2012 um 84% auf EUR 284 Mio. (Q1/2011: EUR 154
Mio.).

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmalaufwendungen und einem Sondereffekt
betrug EUR -10,3 Mio. (Vorjahr: EUR 40,1 Mio.). Diese Entwicklung ergab sich vor
allem aus niedrigeren Marktpreisen für Windturbinen und der gesunkenen
Auslastung bei gleichzeitig gestiegenen Strukturkosten. Im dritten Quartal hat
Nordex ein Programm zur Senkung der Strukturkosten um EUR 50 Mio. eingeführt, um
seine Konzernstrukturen an das Umsatzniveau anzupassen. In diesem Zusammenhang
sind Einmalaufwendungen in Höhe von EUR 13,1 Mio. angefallen. Die Sondereffekte
im Volumen EUR 6,3 Mio. betrafen nicht aktivierte Entwicklungsaufwendungen für
eine Offshore-Turbine. Im Segment Europa erzielte Nordex ein bereinigtes
operatives Ergebnis von EUR 4,1 Mio. Das EBIT nach Einmalaufwendungen und dem
Sondereffekt betrug in der Gruppe EUR -29,7 Mio. Dem weiteren Preisdruck im
Markt will Nordex mit der Senkung seiner Produktkosten und der Entwicklung
effizienterer Turbinen begegnen.

Vor dem Hintergrund der guten Auftragsbasis geht der Vorstand für das laufende
Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum auf EUR 1,0 Mrd. bis EUR 1,1 Mrd. aus.
Abhängig vom Umsatzvolumen und der weiteren Entwicklung der Turbinenpreise
erwartet Nordex eine EBIT-Marge zwischen 1 bis 3%. Mittelfristig will Nordex
seine Ertragskraft weiter verbessern. Hierbei soll die beschleunigte Entwicklung
von Onshore-Turbinen für unterschiedliche Windklassen und attraktive
Marktsegmente einen wesentlichen Beitrag leisten.


Rückfragehinweis:
Felix Losada
Tel.: +49 (0)40 300 30 1141
flosada@nordex-online.com

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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