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Disclosure Advisory Board befürwortet vollständige Offenlegung aller Aktionärsinformationen

    New York (ots/PRNewswire) -

    - Zweites Whitepaper von geschätzter Gruppe fordert Transparenz im Hinblick auf die Identität von Aktionären, um Offenlegung auf beiden Seiten zu gewährleisten

    Das Disclosure Advisory Board, ein aus 15 Personen bestehendes Gremium, das sich aus Führungskräften aus dem Unternehmens-, Behörden-, Investoren-, Medien- und Bildungsbereich zusammensetzt und von PR Newswire organisiert wird, gab heute seine Empfehlungen bezüglich der Offenlegung von Aktionärsdaten bekannt und äusserte seine Besorgnis darüber, dass das Verschweigen von Aktionärsidentitäten für eine Marktstörung in den USA sorgt.

      (Foto: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20070604/NYM101 )
      (Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/PRNLOGO )

    In einem neu veröffentlichten Whitepaper mit dem Titel " Shareholder ID: The Resounding Silence of Non-Disclosure " (Aktionärsidentität: Die dröhnende Stille von Nichtoffenlegung) des Disclosure Advisory Board fordert Investoren auf, sich den sich weltweit etablierenden " Best Practices " anzupassen und ihre Identität offen zu legen. Darüber hinaus ruft das Gremium Behörden dazu auf, bereits vorhandene Offenlegungsbestimmungen für Aktionäre, die von neuen derivativen Investments überholt wurden, nochmals zu überprüfen. Das Board argumentiert weiterhin, dass die mangelnde Offenlegung von Aktionärsidentitäten einen negativen Effekt auf den US-amerikanischen Finanzmarkt hat. So kann schädigendes Verhalten unaufgedeckt bleiben, wodurch ein eindeutiger Wettbewerbnachteil für die USA auf dem Weltmarkt entsteht.

    Das Whitepaper ist die zweite Veröffentlichung des Disclosure Advisory Board und wurde in Verbindung mit der grössten Versammlung von Experten für Investor Relations veröffentlicht. Die Jahresversammlung des amerikanischen National Investor Relations Institute (NIRI) fand vom 3. bis zum 6. Juni in Orlando, Florida statt.

    " Dynamische Aktienmärkte sind von der aktiven Aktionärsteilnahme abhängig. Bestimmte Praktiken in den USA vermitteln jedoch einen falschen Eindruck und wirken sich nachteilig auf Investoren aus ", erklärte Mark Hynes, Vorsitzender und Sprecher des Disclosure Advisory Board sowie Managing Director von Global Investor Relations Services für PR Newswire. " Die Nichtoffenlegung vonseiten der Investoren ist nicht nur für Aktiengesellschaften ein Problem. Es kreiert bei alle Beteiligten eine Marktstörung. "

    " Aber es ist das Unternehmen, das den Grossteil des Risikos trägt. Durch fehlende Investoreninformationen sind Aktien aufgrund unbekannter Aktionäre mit unbekannten Absichten einer potenziellen Preismanipulation ausgesetzt, wodurch das Risiko eines Unternehmens im Hinblick auf Übernahmen und Kämpfe um Aktionärsstimmen erhöht wird. Dieser Mantel der Verschwiegenheit im Hinblick auf Aktionärsinformationen macht Firmen zudem anfälliger für die mit Hedge-Fonds einhergehenden Absichten und etwaigen Plänen anderer kurzfristiger Inhaber, die weniger vorteilhafte Aktionen für langfristige Geschäftsziele provozieren können. "

    " Deshalb denken wir, dass es für nicht offen gelegte US-amerikanische Investoren an der Zeit ist, ihr dröhnendes Schweigen zu brechen. Wir fordern Transparenz im Hinblick auf die Aktionärsidentität, um die Offenlegung auf beiden Seiten zu gewährleisten. In einer Zeit, in der das Recht auf Information befürwortet wird, sollten amerikanische Aktiengesellschaften ebenfalls ein Anrecht darauf haben, zu wissen, wer ihre Aktionäre sind. "

    Nach Meinung des Disclosure Advisory Board im Hinblick auf die Offenlegung von Aktionärsinformationen sind die folgenden Punkte zu adressieren, um die fairen Rahmenbedingungen auf dem amerikanischen Aktienmarkt wiederherzustellen:

@@start.t1@@      -- Mangelndes Wissen im Hinblick auf Aktionäre - sowie fehlende Behörden-
          oder Rechtswege - setzt Unternehmen einem erheblichen Risiko aus.
      -- Marktpraktiken behindern Offenlegungsexperten bei der direkten
          Kommunikation mit bestimmten Investoren. Während Aktionäre sich das
          Mehrheitsrecht bzw. " Meinungsrecht über die Vergütung " wünschen,
          wirkt sich die Blockade der direkten Kommunikation mit Investoren
          nachteilig auf Unternehmen, Unternehmensvorstände und Aktionäre selbst
          aus.
      -- Die fehlende Offenlegung von Aktionärsinformationen und mangelnde
          direkte Kommunikation mit Aktionären tragen z. B. zu
          Abstimmungspraktiken mit geliehenen Titeln bei, die neben der
          Beeinflussung des Abstimmungsergebnisses bei der Wahl von
          Vorstandsmitgliedern ausserdem einigen Investoren, die vielleicht
          sogar über negative Positionen verfügen, unfairerweise Vorteile
          verleihen.
      -- Die sich ausbreitende Praxis des " Ausleihens " von Anteilen gibt
          nicht offen gelegten Investoren ohne wirtschaftliches Interesse oder
          mit limitiertem Einsatz ein erhebliches Stimmrecht bei Wahlen, die
          die emittierenden Unternehmen und andere Investoren betreffen.
          Sobald die Borger ihre Stimme abgegeben und ihre Ziele erreicht haben,
          geben Sie ihre Anteile zurück, während andere Investoren und die
          Aktiengesellschaften mit den Nachwirkungen ringen müssen.
      -- Der Druck auf Unternehmen zur Offenlegung von Informationen ist
          gleichzeitig mit der Einführung der Regulation Fair Disclosure
          (Vorschrift zur obligatorischen Offenlegung wesentlicher
          Unternehmensdaten) im Jahr 2002 kontinuierlich angestiegen. So
          offenbaren Aktiengesellschaften ihre Daten einem Publikum, von dem
          ihnen nur bruchstückhafte Informationen zur Verfügung stehen. Auf
          diese Weise wird wirksame und gezielte Kommunikation erschwert.
      -- Die Unterschiede zwischen bestehenden Aktienmärkten in den USA und
          jenen im Ausland sind krass. So können ausländische emittierende
          Unternehmen mehr über ihre amerikanischen Investoren erfahren als
          amerikanische Emittenten über ihre amerikanischen Investoren.
          Wenn diese Kluft nicht geschlossen wird, können die US-amerikanischen
          Aktienmärkte ihre Wettbewerbsfähigkeit letztendlich sogar verlieren.
      -- Neuere Finanzprodukte und -praktiken, wie z. B. die wachsende
          Beliebtheit von Cash-Derivativen, ermöglichen es Investoren, Anteile
          ohne Offenlegungspflichten gegenüber emittierenden Unternehmen oder
          anderen Marktteilnehmern anzuhäufen. Die Vorherrschaft und das Ausmass
          dieser Aktivität haben gravierende Auswirkungen auf die Märkte gehabt.@@end@@

    William A. Relyea, Managing Director von H.C. Wainwright & Co., Inc. und Mitglied des Disclosure Advisory Board kommentierte dazu: " Als Folge dieses Nichtoffenlegungssyndroms vonseiten der Aktionäre erhalten Investoren mit signifikanter Eigenkapitalunterlegung eine gewisse Anonymität, mithilfe derer ihnen marktstörende Massnahmen, insbesondere bei Einzelaktien, ermöglicht werden. Dies hat oft negative Auswirkungen auf das Unternehmen, seine Aktionäre und sein Personal sowie andere Personen, die von den vom Unternehmen bereitgestellten Diensten abhängig sind. "

    Hynes sagte abschliessend: " Das Identitätsproblem der amerikanischen Aktionäre ist mit sofortigen Massnahmen anzugehen. Die Nichtoffenbarung von Aktionärsinformationen hat marktstörende Auswirkungen in den USA und macht den amerikanischen Aktienmarkt weniger attraktiv als andere Finanzschauplätze der Welt.

    " Es ist Zeit für die Aktionäre, ihr Schweigen zu brechen und sich zu offenbaren. Ein kollektives Schweigen ist in dieser Hinsicht nicht länger duldbar. "

    Das vollständige Whitepaper, die zweite Veröffentlichung des Disclosure Advisory Board, ist unter http://disclosureadvisoryboard.mediaroom.com/ verfügbar. Um den Blog von Mark Hynes zu lesen, besuchen Sie bitte http://transparencymatters.blogspot.com/.

    Informationen zum Disclosure Advisory Board

    Das Disclosure Advisory Board wurde im Juni 2006 von PR Newswire ins Leben gerufen, um den Stand der Unternehmensoffenlegung und -transparenz zu beurteilen und zu kommentieren. Das Board besteht aus 15 Einzelpersonen mit insgesamt 450 Jahren Erfahrung im Bereich der behördlichen Bestimmungen und Compliance; das Ziel des Board liegt in der Debatte der aktuellen Offenlegungs- und Führungsangelegenheiten. Basierend auf den Diskussionen werden " Best Practices " zur besseren Finanz- und  Unternehmensberichtserstattung vorgeschlagen. Das Disclosure Advisory Board  glaubt, dass Kommunikation - Offenlegung und Transparenz - den Kern bei der  Rückgewinnung des öffentlichen Einvernehmens darstellt.

    Zu den Gremiumsmitgliedern gehören: John Bierbusse, Corporate Director und Equity Research Analyst im Ruhestand bei A G Edwards; Janet L. Fisher, Partner, Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP; Valerie Haertel, VP/Director of Investor Relations, Medco Health Solutions, Inc.; Jerry Hostetter, VP/Director of Public Relations and Investor Relations, Smithfield Foods Inc.; Deborah Kelly, Partner, Genesis Inc.; Mark Hynes, Managing Director von Global Investor Relations Services für PR Newswire; Jack L. Kelly, Co-head, Industrial Research Team, Goldman Sachs; Mary Beth Kissane, President und Gründerin, Corporate Perception Research; Sam Levenson, SVP Investor Relations, Sony Corporation of America; William A. Relyea, Managing Director, H.C. Wainwright & Co., Inc.; Diane Salucci, SVP, Bear Wagner Specialists LLC; Martin Shea, EVP, Investor Relations, CBS Corporation; Kurt Stocker, Vorstandsmitglied von NYSE Regulation, Inc. und Vorsitzender des New York Stock Exchange Individual Investors Advisory Committee; Anna Sussman, Director, Investor Relations and Corporate Communications, Pharmion Corporation; Louis M. Thompson, Jr., Partner, Genesis Inc., und Managing Director, Kalorama Partners, sowie ehemaliger CEO, President und Vorstandsmitglied des National Investor Relations Institute.

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