Thielert AG

Weitere Zulassung erhöht Thielerts Marktpotenzial in den USA

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Der Einbau des Jet-Fuel-Motors Centurion 1.7 in das Leichtflugzeug Piper PA28-161 ist nun auch in den USA zugelassen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) überreichte dem sächsischen Flugzeugmotorenhersteller Thielert Aircraft Engines GmbH am 24. Juli 2006 die Urkunde über die ergänzende Musterzulassung. Somit erweitert Thielert das Absatzpotenzial für seine modernen Jet-Fuel-Kolbenflugmotoren auf dem US-Markt beträchtlich.

In Europa ist der Einbau des sparsamen Centurion 1.7 in die PA28-161 bereits seit zwei Jahren zertifiziert. Im Mai 2006 folgten die europäischen Musterzulassungen für weitere Baureihen des amerikanischen Flugmusters: Piper PA28-140, -150, -160, -180 und -151. Für diese Baureihen wird ebenfalls die Anerkennung durch die FAA angestrebt.

"Die aktuelle Zulassung erweitert unser Absatzpotenzial beträchtlich. Sie deckt knapp 14 Prozent der PA28-Flugzeuge im US-Markt ab," sagt Frank Thielert, Geschäftsführer der Thielert Aircraft Engines GmbH. "Wenn die Anerkennung der weiteren europäischen Zulassungen in den USA erfolgt ist, errechnet sich in Nordamerika ein Markt von jährlich 1.000 Austauschmotoren allein für die Piper PA28-161." Nordamerika ist in der Allgemeinen Luftfahrt mit rund 75 Prozent Anteil der weltweit größte und wichtigste Markt. Derzeit sind dort etwa 15.500 Flugzeuge des Musters Piper PA28 zugelassen, die mit einem Centurion 1.7 gemäß den europäischen Zertifizierungen nachgerüstet werden könnten.

Die Piper PA28 ist neben der Cessna 172 ein Standardflugzeug in der Allgemeinen Luftfahrt. Es ist vor allem beliebt im Bereich der Pilotenausbildung, wird aber auch als Reiseflugzeug in der Vercharterung eingesetzt. Für beide Flugzeuge besitzt Thielert nun die US-amerikanischen Zulassungen für den Einbau seines Centurion 1.7. Die ergänzende Musterzulassungen sind die Voraussetzung für den Markteintritt.

FAA-Zulassungen sind für den Weltmarkt der Luftfahrt von besonderer Bedeutung, da sie von den meisten Ländern Afrikas und Asiens ohne zusätzliche Prüfung anerkannt werden. Diese Länder stellen für Thielert einen zusätzlichen Markt dar. Denn dort ist die Verfügbarkeit von Flugbenzin (Avgas) für konventionelle Motoren sehr gering. Die Centurion-Motoren sind von dieser Kraftstoffknappheit nicht betroffen. Sie fliegen mit dem weltweit verfügbaren Standardkraftstoff der Luftfahrt: Kerosin (Jet Fuel).

@@start.t2@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc 26.07.2006 17:30:00
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