Nissan Switzerland

Nissan Studie: Autonomes Fahren als Wirtschaftsfaktor

Nissan Studie: Autonomes Fahren als Wirtschaftsfaktor
Infographic detailing findings of Nissan's review of autonomous drive opportunities / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100009076 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Nissan Switzerland"

Urdorf (ots) - Nissan hat eine der umfassendsten Studien zum Thema autonomes Fahren vorgelegt. Darin werden erstmals die finanziellen und gesellschaftlichen Auswirkungen des autonomen Fahrens in Europa aufgezeigt.

"Freeing the Road: Shaping the future for autonomous vehicles" ist ein unabhängiger Bericht der internationalen Ideenfabrik "Policy Network". Er wurde von Nissan Europa in Auftrag gegeben, um die sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu analysieren, die das autonome Fahren bietet. Er zeigt auch die wichtigsten Schritte, die von Seiten der Regierungen und Behörden nötig sind, um die technologischen und sozialen Herausforderungen auf dem Weg zum autonomen Fahren zu bewältigen.

Mit einem Schwerpunkt auf Deutschland, Spanien und Großbritannien hebt der Report entscheidende Faktoren politischer Debatten rund um autonomes Fahren hervor und skizziert den wahrscheinlichen wirtschaftlichen Einfluss auf Europa als Ganzes. Demnach sollen autonom fahrende Autos in den kommenden Jahrzehnten rund 0,15 Prozent zu Europas jährlicher Wachstumsrate beitragen können. Als Ergebnis daraus könnte das europäische Bruttoinlandsprodukt (EU-28) bis zum Jahr 2050 um 5,3 Prozent auf 17 Billionen Euro steigen.

"Dieser unabhängige Bericht zeigt, dass wir uns mitten in einer sozialen und wirtschaftlichen Revolution befinden", kommentiert Paul Willcox, Chairman Nissan Europe. "Er zeigt, dass autonomes Fahren nicht nur auf die Automobilindustrie einen wesentlichen Einfluss hat, sondern auf die gesamten europäischen Wirtschafts- und Sozialsysteme. Und die Ergebnisse zeigen, dass dieses Thema auf allen Regierungsebenen zur Chefsache werden muss - Hand in Hand mit der Automobilindustrie, um gemeinsam eine neue Technologie-Ära zu beschreiten."

Unterstützend zum Bericht wurde in einer umfassenden europaweiten Verbraucherstudie (The Nissan Social Index) untersucht, was nach Einschätzung der Befragten die wichtigsten Vorteile autonomen Fahrens sind. Die Befragung unter 6000 Erwachsenen aus sechs europäischen Ländern hat ergeben:

- 58 Prozent sehen als einen der größten Vorteile autonom fahrender
  Autos eine verbesserte Mobilität für alle. 
- Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten gab an, dass die
  größte positive Auswirkung auf die Gesellschaft die Verringerung 
  der durch menschliche Fehler verursachten Unfälle sei, gefolgt 
  davon, dass es dann weniger unsichere/schlechte Fahrer gebe (43 
  Prozent. 
- Weniger Unfälle und weniger Stress wurden von jeweils 56 Prozent 
  als Top-Vorteile für die Gesundheit bewertet. 
- Vier von fünf Befragten (81 Prozent) gaben an, während des Fahrens 
  mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Demnach ist es nicht 
  überraschend, dass 50 Prozent glauben, ein Hauptvorteil autonomer 
  Fahrzeuge für den Lebensstil bestehe darin, dass man während der 
  Fahrt auch andere Dinge tun könne. 
- Einer von vier Befragten (23 Prozent), die erwägen in den nächsten 
  fünf Jahren oder später ein Auto zu kaufen, ziehen ein autonom 
  fahrendes Fahrzeug in Betracht. 

Willcox weiter: "Die jetzt vorgelegten Ergebnisse machen deutlich, dass politische Entscheidungsträger europaweit das Thema autonomes Fahren in Angriff nehmen sollten, um geeignete Bedingungen zu schaffen, in denen sich das volle Potenzial der Technologie entfalten kann. Die Kunden beginnen die Vorteile des autonomen Fahrens zu erkennen - jetzt brauchen wir die richtigen Gesetze, um dieses aufregende neue Mobilitäts-Zeitalter einläuten zu können." Und der Chairman von Nissan Europe betont erneut: "Wir befürworten weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie, damit wir gemeinsam die vielen sozialen und wirtschaftlichen Vorteile in Europa umsetzen können."

Mehr Freiheit

Die Studie zeigt, dass die vermeintlich Schwächeren in der Gesellschaft am meisten vom autonomen Fahren profitieren können. Dies betrifft Behinderte (57 Prozent), Ältere (34 Prozent) und Sehbehinderte (33 Prozent). In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft könnte der fehlende Zugang zu Mobilität zu Isolation und Abhängigkeit führen. Autonomes Fahren bietet eine geeignete Lösung und neue Freiheit für alle.

Mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Die Befragten erkennen auch zahlreiche Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden. 56 Prozent nannten hier weniger Unfälle und weniger Stress als die größten Vorteile des autonomen Fahrens. Ebenfalls genannt wurden weniger Unfälle mit Fahrerflucht (39 Prozent) und mehr Freizeit (30 Prozent). Demnach könnte die Technologie die Zeit minimieren, die damit verbracht wird, sich in anstrengenden Verkehrssituationen zurechtzufinden.

Mehr Sicherheit

52 Prozent der Befragten glauben, dass autonome Fahrzeuge die Zahl der Unfälle, die auf menschliche Fehler zurückgehen, reduzieren können. 43 Prozent hoffen darauf, dass dadurch die Zahl unsicherer Autofahrer sinkt, 34 Prozent glauben, dass es dann weniger alkoholisierte Fahrer gibt.

Vier von fünf Befragten (81 Prozent) gaben an, dass sie hinter dem Steuer mehreren Tätigkeiten nachgehen. 68 Prozent wechseln den Radiosender, 42 Prozent haben schon einmal einen Snack oder eine ganze Mahlzeit verspeist. Daher kann es kaum überraschen, dass der größte Vorteil (50 Prozent) des autonomen Fahrens für den eigenen Lebensstil darin gesehen wird, dass man beim Autofahren künftig noch andere Dinge erledigen könnte. 37 Prozent würden die Zeit zum Bücherlesen nutzen und dafür, sich bei den Nachrichten auf den neuesten Stand zu bringen, gefolgt von Schlafen (33 Prozent), Arbeiten (30 Prozent) und Fernsehen oder Filme ansehen (20 Prozent).

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es natürlich auch Sorgen. 48 Prozent der Befragten halten die Möglichkeit von Fehlfunktionen für den größten Nachteil autonomer Fahrzeuge, gefolgt von einer nicht vollständigen Kontrolle über das Fahrzeug (39 Prozent) und der Befürchtung, dass etwa Taxifahrer ihren Job verlieren könnten (28 Prozent).

Weitere Informationen wie die Studie als Langfassung, Fotos und Videos finden Sie auf der Nissan Schweiz Presseseite: http://ots.ch/Fx8w5

Kontakt:

Director Communication
MADELEINE BAUMANN
Email: madeleine.baumann@nissan.ch
Newsroom: www.newsroom.nissan-europe.com/ch


Das könnte Sie auch interessieren: