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Nissan gibt Rekordergebnis für Geschäftsjahr 2000 bekannt

Reingewinn in Höhe von 331,1 Milliarden Yen erfüllt die erste Zusage des Nissan Revival Plan

    Tokio (ots) - Die Nissan Motor Company gab heute die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2000 bekannt, das am 31. März 2001 endete. Während des ersten vollen Jahres des Nissan Revival Plan (NRP) verzeichnete das Unternehmen einen konsolidierten Reingewinn nach Steuern in Höhe von 331,1 Milliarden Yen (2,7 Milliarden US$, 3,0 Milliarden Euro).

    "Nissan ist zurück. Der Nissan Revival Plan führte zum besten finanziellen Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens, so weit wir verlässlich zurückblicken können," so Carlos Ghosn, Präsident der Nissan Motor Company. "Wir haben unseren operativen Gewinn mehr als verdreifacht und die Verschuldung auf den tiefsten Stand seit fünfzehn Jahren gebracht. Der NRP ist im vollen Gang, die Mitarbeiter von Nissan sind motiviert und vom erzielten Ergebnis beflügelt."

    Die konsolidierte Nettoschuld im Automobilbereich sank um 396 Milliarden Yen (3,2 Milliarden US$, 3,6 Milliarden Euro) während des Jahres, erstmals seit fünfzehn Jahren lag sie unter 1 Billion Yen und beträgt nun 953 Milliarden Yen (7,7 Milliarden US$, 8,7 Milliarden Euro).

    Nissan gab konsolidierte Nettoauftragseingänge in Höhe von 6.090 Milliarden Yen (49,1 Milliarden US$, 55,9 Milliarden Euro) bekannt, ein Anstieg um 1,9 Prozent verglichen mit dem vergangenen Geschäftsjahr. Der konsolidierte operative Gewinn konnte von 82,6 Milliarden Yen im vergangenen Jahr auf 290,3 Milliarden Yen (2,3 Milliarden US$, 2,7 Milliarden Euro) mehr als verdreifacht werden. Die konsolidierte Umsatzrendite belief sich auf 4,75 Prozent des Umsatzes und liegt damit zwei Jahre früher als vorgesehen höher als die im NRP für das Geschäftsjahr 2002 eingegangene Verpflichtung von 4,50 Prozent.

    Das Unternehmen erzielte diese Ergebnisse trotz der negativen Auswirkung durch Wechselkursschwankungen in Höhe von 83,6 Milliarden Yen (674,2 Millionen US$, 767,0 Millionen Euro).

    "Wir sind noch nicht bereit, die Denkweise des Underdogs abzulegen. Wir sind von der Notaufnahme auf die normale Station verlegt worden," sagte Ghosn. "Wir sind hinsichtlich unserer jetzigen Errungenschaften genauso leidenschaftlich wie wir es im Hinblick auf unsere künftigen Ziele sind."

    Ghosn stellte weiterhin einen Leitfaden mit Zielen für Geschäftsjahre 2003 bis 2005, also für die Zeit nach dem NRP, vor. Der Leitfaden zielt auf einen globalen Volumenanstieg um 1 Million Einheiten, einen Top-Level in Bezug auf Rentabilität und die Tilgung der Nettoschuld von Nissan im Automobilbereich ab.

    Die wichtigsten Bausteine des konsolidierten Finanzergebnisses:

    Verkaufte Einheiten     Als Nissan den NRP verkündete, gab das Unternehmen an, es habe nicht das Wachstum eingerechnet, jedoch stiegen während des Rechnungsjahres 2000 die weltweit verkauften Einheiten um 4,0 Prozent von 2,530 Millionen auf 2,632 Millionen Stück.

    Weltweit stieg das Volumen in allen wichtigen Märkten mit Ausnahme von Japan, wo Nissan 733.000 Einheiten verkaufte (minus 3,6 Prozent). In Nordamerika (USA und Kanada) stieg das Volumen um 5,3 Prozent auf 793.000 Fahrzeuge, trotz der Flaute des U.S. Marktes während der zweiten Jahreshälfte. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Verkäufe in Europa um 3,5 Prozent auf 533.000 Einheiten. Auf anderen Weltmärkten wurden insgesamt 573.000 Fahrzeuge verkauft, ein Anstieg von 14,1 Prozent, einschliesslich eines 28,3 prozentigen Anstiegs in Mexiko und dem grossen Erfolg in Thailand und Singapur.

    Nettoauftragseingänge     Die konsolidierten Nettoauftragseingänge beliefen sich auf 6.090 Milliarden Yen (49,1 Milliarden US$, 55,9 Milliarden Euro), ein Anstieg von 1,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Unter Wahrung der Bilanzkontinuität machten Veränderungen bei den Buchungsmethoden und des Konsolidierungskreises einen Nettoanstieg von 0,5 Prozent aus. Andere primäre Faktoren des Anstiegs beinhalten die Nettoauswirkung der Volumen, Mischung und Preise für insgesamt 4,7 Prozent, was gegen die negativen  Auswirkung der Devisenschwankungen von 3,3 Prozent verrechnet wird.

    Operativer Gewinn     Der konsolidierte operative Gewinn von Nissan des gesamten Jahres verbesserte sich von 82,6 Milliarden Yen auf 290,3 Milliarden Yen (2,3 Milliarden US$, 2,7 Milliarden Euro), mehr als das Dreifache des Vorjahresergebnisses. Dies führte zu einer Umsatzrendite von 4,75 Prozent verglichen mit 1,4 Prozent im Vorjahr.

    Nissan senkte die Einkaufskosten dank der schnellen Umsetzung des NRP und der engen Zusammenarbeit mit den Lieferanten um 11 Prozent. In allen Funktionen und Regionen übertraf das Unternehmen die von ihm eingegangenen Zusagen zur Kostensenkung.

    Trotz des im letzten Quartal schwächer werdenden Yens hatten die Devisenkurse eine spürbar negative Auswirkung auf das Betriebsergebnis in Höhe von 83,6 Milliarden Yen (674,2 Million US$, 767,0 Million Euro). Während der Yen über das Jahr hinweg im Vergleich zu allen anderen Währungen durchschnittlich stärker dastand, stammten 63,1 Milliarden Yen (508,9 Million US$, 578,9 Million Euro) der negativen Auswirkung aus europäischen Währungen und 9,4 Milliarden Yen (75,8 Million US$, 86,2 Million Euro) aus dem U.S. Dollar.

    Einkommen     Das konsolidierte normale Einkommen stieg um 283,9 Milliarden Yen, von einem Verlust in Höhe von 1,6 Milliarden Yen 1999 zu einem Gewinn von 282,3 Milliarden Yen (2,3 Milliarden US$, 2,6 Milliarden Euro). Die nicht konsolidierten Nettoausgaben sanken um 76,2 Milliarden Yen einschliesslich eines 29,5 Milliarden Yen Rückgangs an Nettofinanzierungskosten auf 31,1 Milliarden Yen (250,8 Million US$, 285,3 Million Euro), da Nissan die Nettoverschuldung im Automobilbereich senkte und auf kostengünstigere Quellen bei der Finanzierung setzte. Das normale Einkommen schliesst ebenfalls Gewinne in Höhe von 9,2 Milliarden Yen (74,2 Million US$, 84,4 Million Euro) ein, die von den Niederlassungen einschliesslich der inländischen Bauteilelieferanten herrühren.

    Gewinne vor Steuern     Die Nettogewinne vor Steuern beliefen sich auf 289,7 Milliarden Yen (2,3 Milliarden US$, 2,7 Milliarden Euro).  Nissan verbuchte ausserordentliche Nettogewinne in Höhe von 7,4 Milliarden Yen (59,7 Million US$, 67,9 Million Euro), es fielen im Geschäftsjahr 2000 keine weiteren Umstrukturierungskosten an.

    Aus Minderheitsbeteiligung resultieren Kosten in Höhe von 21,1 Milliarden Yen (170,2 Million US$, 193,6 Million Euro) als Ergebnis der gesteigerten Gewinne der voll konsolidierten Unternehmen, von denen Nissan nicht der Volleigentümer ist.

    Einkommenssteuer     Die laufenden Steuern beliefen sich auf 68,1 Milliarden Yen (549,2 Million US$, 624,8 Million Euro).  Doch waren für das Unternehmen 130,6 Milliarden Yen (1,1 Milliarden US$, 1,2 Milliarden Euro) in gestundeten Steueraktiva für das Jahr zu versteuern.

    Reineinkommen     Das konsolidierte Reineinkommen nach Steuern belief sich auf insgesamt 331,1 Milliarden Yen (2,7 Milliarden US$, 3,0 Milliarden Euro), einer Steigerung um 1.01 Billionen Yen verglichen mit dem Verlust in Höhe von 684,4 Milliarden Yen für das Geschäftsjahr 1999. Dies ist das bei weitem beste Ergebnis des Unternehmens.

    Verschuldung und finanzieller Zustand     Ab dem 31. März 2001 belief sich die konsolidierte Nettoschuld im Automobilbereich 953,0 Milliarden Yen (7,7 Milliarden US$, 8,7 Milliarden Euro), ein Rückgang von 396 Milliarden Yen von 1.349 Milliarden Yen am Ende des Geschäftsjahres 1999. Die Nettogesamtverschuldung einschliesslich der Kundenkreditbanken belief sich auf 2.544 Milliarden Yen (20,5 Milliarden US$, 23,3 Milliarden Euro).

    Das konsolidierte Eigenkapital ab 31. März 2001 belief sich auf 957,9 Milliarden Yen (7,7 Milliarden US$, 8,8 Milliarden Euro), ein Anstieg um 394,1 Milliarden verglichen mit 563,8 Milliarden Yen ab dem 31. März 2000, nach der Neuklassifizierung der Übersetzungsberichtigung in Eigenkapital war es Nissan möglich, eine Dividende von 7 Yen pro Aktie auszuweisen. Der Netto-Verschuldungskoeffizient im Automobilbereich belief sich auf eins, eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zum Wert von 1999 (2,4), und der niedrigste Koeffizient seit 1989.

    Aussichten     Nissan gab die folgenden Geschäftsaussichten für das am 31. März 2002 endende Geschäftsjahr bekannt, wobei die Risiken und Chancen eingeschlossen wurden.

    Die Risiken für das Jahr beinhalten die Gefahr einer weiteren Flaute in der weltweiten Automobilindustrie und das Potenzial für weitere Anreize.

    Die Chancen umfassen Devisenkurse, die möglicherweise günstiger als vorausberechnet sind. Die grösste Chance für das Jahr besteht jedoch in der starken Umsetzung des NRP.

    Auf der Grundlage dieser Aussichten reichte Nissan bei der Tokioter Börse eine Prognose für das am 31. März 2002 endende Geschäftsjahr mit konsolidierten Nettoauftragseingängen in Höhe von 6.300 Milliarden Yen, Betriebsgewinn in Höhe von 350 Milliarden Yen, normalen Gewinnen in Höhe von 290 Milliarden Yen und einem Nettogewinn in Höhe von 330 Milliarden Yen ein. Das Unternehmen gab ebenfalls bekannt, dass sich die konsolidierte Nettoverschuldung im Automobilbereich auf weniger als 850 Milliarden Yen bis zum Ende dieser Periode belaufen sollte.

    Anmerkung: Die in US$ und Euro angegebenen Beträge in dieser Pressemitteilung wurden der Einfachheit halber lediglich mit 124 Yen = 1 US$ und 109 Yen = 1 Euro umgerechnet, dem annähernden Wechselkurs vom 31. März 2001.

ots Originaltext: Nissan Motor (Schweiz) AG
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