Galerie Walu

Galerie Walu: Ausstellung "Gabon" in Zürich - Afrikanische Kunst auf höchstem Niveau

Zürich (ots) - Gabuns künstlerische Traditionen haben beeindruckende Meisterwerke hervorgebracht, die auf dem Kunstmarkt Höchstpreise erzielen. Diese faszinieren durch ihre ästhetische Qualität und Ausdruckskraft, sie vermitteln zudem die komplexe tradierte Weltanschauung afrikanischer Kulturen, deren Formensprache die westliche Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich inspirierte. Mit der "Gabon"-Ausstellung vereint die Zürcher Galerie Walu vom 30. September bis 30. November über siebzig exklusive Objekte aus privaten Sammlungen - ein Muss für Kenner und Liebhaber afrikanischer Kunst. Das im Westen Zentralafrikas gelegene Land ist Vielen vor allem durch das Lebenswerk des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer bekannt, der ab 1913 im gabunischen Lambaréné sein berühmtes Tropenhospital aufbaute. Gabun hat aber auch dank der einzigartigen Masken der Fang und Figuren der Kota in der Welt der Kunst einen klangvollen Namen. Die beeindruckenden Objekte werden weltweit als Ikonen afrikanischer Kunst bewundert und stellen aufgrund ihrer typischen abstrakten Gestaltung den Inbegriff afrikanischen Kunstschaffens dar. Gabunische Kunstwerke zählen darüber hinaus zu den wichtigen Impulsgeber für die Kunst des 20. Jahrhunderts: Als Europas Künstler um die Jahrhundertwende die Suche nach einer Befreiung aus abendländischen Denk- und Kunstmustern antraten, favorisierte die führende Avantgarde in der mondänen Kulturmetropole Paris den Wandel von der wahrnehmungsbetonten zu einer konzeptuellen Kunst. Im Zuge dieser Auseinandersetzung entstand in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts der Kubismus als eine der wichtigsten Kunstströmungen der Moderne. Europas Künstler lernten die ästhetische Qualität der afrikanischen Kunst zu bewundern, die abschätzig als "primitiv" bezeichnet worden war. Und langsam begann man zu verstehen, dass diese abstrahierten Objekte in ihrer kühnen, ja radikalen Formgebung absichtlich nicht dem Prinzip der mimesis, der Nachahmung der Naturwirklichkeit, verpflichtet waren. Beste Beispiele hierzu sind zwei Reliquiarfiguren der Kota, die aus der ehemaligen Sammlung des französischen Dichters Guillaume Apollinaire (1880-1918) beziehungsweise aus der Sammlung des zeitgenössischen Malers Fernandez Arman stammen. Verkaufsausstellung "Gabon" 30. September bis 30. November 2005 Galerie Walu, Rämistrasse 25, CH-8001 Zürich Dienstag bis Freitag 10.00-12.30 Uhr und 14.00-18.30 Uhr Samstag 10.00-16.00 Uhr Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie unter http://www.walu.ch/download Ausstellungskatalog "Gabon", Galerie Walu (Hg.) Autoren: Jane und Jean L. David (deutsch/englisch) ISBN 978-3-9522495-6-7 Hardcover, 176 Seiten, 95 Abbildungen Preis: 60 CHF / 40 EUR ots Originaltext: Galerie Walu Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Galerie Walu Jean L. David Tel. +41/44/280'20'00 E-Mail: info@walu.ch

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