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bonus.ch: Untersuchung über die Abrechnungen der Krankenkassenprämien - grosse Überraschungen für 69.4% der Versicherten!

Lausanne (ots) - Die Versicherungsnehmer erhielten bereits ihre Abrechnung der Krankenkassenprämien oder werden sie bald erhalten. Nach der offiziellen Ankündigung des Bundesamts für Gesundheit am 25. September, dass die durchschnittliche Prämienerhöhung 4% betragen würde, analysierte die Vergleichswebseite bonus.ch 200'000 in der Schweiz angebotene Krankenkassenprämien im Detail mit dem Ziel, die Anzahl der Prämien zu ermitteln, die mehr als 4% erhöht worden waren. Das überraschende Ergebnis: 40.8% der Prämien sind von einer Erhöhung zwischen 4 und 8% betroffen. 28.6% werden sogar mehr als 8% erhöht werden.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden findet man die grösste Anzahl der Krankenkassenprämien, die mehr als 4% erhöht wurden. Von 4'900 Prämien sind 83.7% von starken Erhöhungen betroffen. Dem Kanton Zürich ergeht es nicht besser. bonus.ch stellte fest, dass von 17'592 Prämien 80.63% mehr als 4% erhöht wurden. Was die Westschweizer Kantone betrifft, so sind die Kantone Jura und Neuchâtel mit Prozentzahlen von 75.42 % und 74.43 % am stärksten benachteiligt. Für die Tessiner ist das Ergebnis der Untersuchung ebenfalls aufrüttelnd: auch hier überschreiten 63.34% der Prämien die vom BAG kommunizierten Durchschnittserhöhungen.

Auf der anderen Seite der Waagschale nimmt der Kanton Bern eine Spitzenposition ein. Von 16'672 Prämien sind etwas mehr als die Hälfte von einer Erhöhung von unter 4% betroffen. An zweiter Stelle findet man den Kanton Genf mit 42.15%, dicht gefolgt von Basel (42.02%) und Waadt (40.89%).

Im Dschungel der 200'000 Krankenkassenprämien kann man auf viele Überraschungen stossen, was die Erhöhungen oder Senkungen der Prämien betrifft. In 2015 muss ein junger Erwachsener, der bei Kolping im Kanton Freiburg mit einer 2500 Franchise versichert ist, sich auf eine Prämienerhöhung von sage und schreibe 84.5% gefasst machen. Dagegen können sich die Eltern eines bei KTP im Kanton Obwalden mit einer 400 Franchise versicherten Kindes über eine Prämiensenkung von 31.1% freuen.

Wenn man die tiefsten und höchsten Prämien pro Kanton für die drei Alterstranchen (Kind, junger Erwachsener und Erwachsener) analysiert und sich dabei auf die ordentliche Franchise bezieht, dann das gleiche Verfahren mit der Option einer maximalen Franchise wiederholt und die beiden Fälle vergleicht, kann man feststellen, dass die Schweizer im Durchschnitt 52.6% bei ihren Krankenkassenprämien 2015 sparen können.

Auf der Grundlage dieser Untersuchung und unter Berücksichtigung der Prämienunterschiede und der nicht unbeträchtlichen Erhöhungen, die ermittelt werden konnten, empfiehlt bonus.ch den Versicherungsnehmern, angesichts dieser Erhöhungen nicht passiv zu bleiben. Seine persönliche Situation zu prüfen und sein eventuelles Sparpotenzial bei einem Versicherungswechsel zu entdecken, nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Zu diesem Zweck können die Versicherten die Internetportale der Versicherer nutzen, um eine Offertenanfrage zu simulieren. Einfacher geht es aber, wenn sie die Krankenkassenprämien mit Hilfe eines kostenlosen Vergleichs auf bonus.ch vergleichen.

Detaillierte Analyse und Tabellen pro Kanton (Anteil der Prämien pro 
Erhöhungstranche in Prozenten, die stärksten Erhöhungen und 
Senkungen, die tiefsten und höchsten Prämien): 
http://www.bonus.ch/RDP-20141029_DE.pdf 
Rubrik Krankenversicherung und Prämien 2015 auf bonus.ch: 
http://www.bonus.ch/zrQ1R1N.aspx 

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Patrick Ducret
Direktor
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021.312.55.91
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Lausanne, den 29. Oktober 2014



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