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bonus.ch: die Abrechnungen der Gesundheitsprämien 2014 - Erhöhungen bis zu 34.7% und 806 Franken pro Jahr

Lausanne (ots) - Die Versicherungsnehmer haben bereits Ende Oktober ihre Abrechnung der Gesundheitsprämien 2014 erhalten. Entgegen der Ankündigung* einer gemässigten Prämienerhöhung (+2.2%) durch das BAG, werden zwei Drittel der Schweizer mit einer weit höheren Prämien konfrontiert werden. Man kann sogar feststellen, dass ein Drittel der Versicherungsnehmer von einer Erhöhung von über 5% betroffen sind, und 5.5% von einer Erhöhung von 10%.

Die stärksten Erhöhungen sind mit 34.7% für ein alternatives Versicherungsmodell im Kanton Solothurn vorgesehen. Doch in jedem Kanton werden eine gewisse Anzahl an Versicherungsnehmern mit Erhöhungen von über 12% konfrontiert werden, unabhängig von der Altersgruppe. Die jungen Erwachsenen sind von den stärksten Erhöhungen betroffen, was zeigt, dass der vor einigen Jahren begonnene Trend, die Rabatte für diese Altersgruppe zu kürzen, von den Versicherern weiterhin verfolgt wird. Erhöhungen von über 30% sind in den Kantonen Basel Stadt, Basel Land, Glarus, Graubünden, Nidwalden, Solothurn und Zug für diese Altersgruppe geplant. In den anderen Deutschschweizer Kantonen variieren die maximalen Erhöhungen zwischen 19% und 29%. Im Kanton Zürich ist die maximale Erhöhung mit 16.7% am geringsten.

Warum nutzt der Grossteil der Versicherungsnehmer nicht die Vorteile des aktuellen freien Wettbewerbs?

Zwar zahlen die Versicherungsnehmer weiterhin hohe Prämien, bleiben aber dennoch ihrer Krankenkasse treu, und das, obwohl die erstatteten Leistungen gemäss den gesetzlichen Vorschriften für alle Versicherer identisch sind. Ausserdem sind die Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, jeden Antrag für eine Aufnahme in die Grundversicherung zu akzeptieren. Zum Teil lässt sich diese Tatsache vielleicht zwischen der starken Verknüpfung der Grundversicherung mit den Zusatzversicherungen erklären. Gemäss der letzten Studie von bonus.ch**, sind mehr als vier von fünf Versicherungsnehmer bei der gleichen Krankenkasse für die Grund- und die Zusatzversicherungen versichert.

Es ist im Interesse der Versicherungsnehmer, angesichts der Ankündigung der neuen Prämien aktiv zu werden. Wenn sich alle Schweizer für die teuerste Variante (traditionelles Modell, tiefste Franchise) entscheiden, aber den billigsten Versicherer ihres Kantons wählen würden, könnten im Vergleich zur derzeitigen Situation bei den Prämien 4.8 Milliarden Franken eingespart werden, im Durchschnitt also 708.- Franken pro Versicherungsnehmer. Mindestens jeder zweite Versicherungsnehmer könnte Ersparnisse erzielen!

Zum Beispiel könnte ein Züricher, der bei Supra versichert ist, 38% bei seinen Gesundheitsprämien sparen, das wären 2'445 Franken pro Jahr! Bei der Wahl eines alternativen Modells könnte er sogar 3'051 Franken sparen.

Die stärksten Erhöhungen pro Kanton, die Anzahl der Prämien, die mehr als 2.2% erhöht wurden, die teuersten und die billigsten Prämien pro Kanton: http://www.bonus.ch/RDP-20131105_DE.pdf

* Quelle: BAG, offizielle Veröffentlichung der Gesundheitsprämien, 26. September 2013

** Pressemitteilung vom 29.10.2013: http://www.bonus.ch/RDP-20131029_DE.pdf

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