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bonus.ch: trotz der Kontroverse sind die alternativen Versicherungsmodelle nach wie vor beliebt

Lausanne (ots) - In den letzten Tagen haben mehrere Medien die mangelnden Kenntnisse der Versicherungsnehmer bezüglich der alternativen Versicherungsmodelle wie HMO, Hausarzt oder Telmed hervorgehoben. Es wurde auch über die Missgeschicke der Versicherungsnehmer im Falle einer Missachtung der strengen Beschränkungen in Verbindung mit diesen Modellen berichtet.

Infolge des politischen Willens, die Rabatte, die bei diesen Versicherungsmodellen gewährt werden zu senken, wollte das Vergleichsportal bonus.ch wissen, ob die Versicherungsnehmer nach wie vor am finanziellen Aspekt dieser Modelle interessiert sind. Auf Basis der in den letzten Monaten im Modul Offertenanfragen der bonus.ch Webseite erfassten Daten kann man feststellen, dass das Interesse für diese alternativen Versicherungsmodelle ungebrochen ist. Mehr als 4 von 5 Versicherungsnehmern entscheiden sich derzeit für ein Managed Care Versicherungsmodell. Zwar beobachtet man einen leichten Rückgang von 4% im Vergleich zum Vorjahr, doch das Interesse für diese Art Modelle hat sich seit 2007 mehr als verdreifacht.

Das Hausarzt-Modell erfreut sich grosser Beliebtheit

Der Hauptanteil der Offertenanfragen betrifft das Hausarzt-Modell. Das erklärt sich in erster Linie durch die Tatsache, dass es weniger Beschränkungen für die Versicherungsnehmer mit sich bringt. Die meisten Versicherungsnehmer sind es nämlich bereits gewohnt, zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen, bevor sie weitere Schritte unternehmen. Seit letztem Jahr kann man bemerken, dass die HMO und Telmed-Modelle tendenziell im Aufwind sind. In 2012 betrafen ungefähr 13% aller verzeichneten Offertenanfragen die HMO und Telmed-Modelle, in 2013 dagegen 18%, was einem Anstieg von 5% entspricht. Der Hauptgrund dafür ist der Ausbau der Strukturen und Gesundheitsnetze, die den Versicherungsnehmern angeboten werden.

Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen (0-18 Jahre / 19-25 Jahre / +26 Jahre) ist das Interesse für die alternativen und traditionellen Modelle mehr oder weniger gleich gross. Man verzeichnet bei Versicherungen für Kinder (0-18 Jahre) ein leicht höheres Interesse für das alternative Modell: 83.8% im Vergleich zu 80.7% bei den jungen Erwachsenen (19-25 Jahre) und 79.2% bei den Erwachsenen (+26 Jahre). In allen Altersgruppen ist das Hausarzt-Modell mit über 60% der Offertenanfragen am beliebtesten.

Weiterhin ergibt die Analyse der erhobenen Daten, dass Versicherungsnehmer mit einer Grundfranchise sich eher für ein traditionelles Krankenversicherungsmodell (freie Arztwahl) entscheiden als diejenigen, die eine Wahlfranchise gewählt haben.

Was die kantonalen Unterschiede beim HMO-Modell betrifft, so zeigt sich ein grösseres Interesse in den Regionen, in denen das Angebot an Strukturen für dieses Modell besser ausgebaut ist. Unter anderem im Kanton Bern mit 35%, gefolgt von Genf mit 29.9% und Zürich mit 25.1%. Mit 91.1% besonders erfolgreich ist das Hausarztmodell im Kanton Baselland, gefolgt vom Kanton Waadt mit 77.8%. Dagegen zeigen die Luzerner mit 29.9% sehr wenig Interesse an diesem Modell. Im Kanton Luzern ist das Modell Telmed mit 51.1% am besten vertreten.

Mit den regelmässigen, jährlichen Prämienerhöhungen geraten die Versicherungsnehmer finanziell unter Druck und haben keine andere Wahl, als sich einem alternativen Krankenversicherungsmodell zuzuwenden. Wenn man sich für eines dieser Modelle entscheidet, ist es wichtig, sich nicht nur auf die potenziellen Prämienersparnisse zu fokussieren, sondern sich auch gut über die eventuellen Sanktionen im Falle einer Nichteinhaltung der Bedingungen zu informieren. In manchen Fällen können die Kassen sich weigern, die Kosten zu übernehmen.

Tabellen und detaillierte Grafiken:

http://www.bonus.ch/RDP-20131022_DE.pdf

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