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Krankenversicherungsprämien: Erhöhung um 1 % im 2008

    Lausanne (ots) - In Erwartung der Prämiengenehmigung durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ende Monats hat der Internetvergleichsdienst bonus.ch aufgrund der provisorischen Angaben von 40 Versicherern, die über 90% der Versicherten repräsentieren die Prämienentwicklung für 2008 analysiert. Die Prämien werden um 1 % steigen, was die tiefste Erhöhung seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) im Januar 1996 bedeutet.

    Die Berechnung der durchschnittlichen Prämienvariationen wurde entsprechend der Zahl der Versicherten jeder Krankenkasse auf Basis des traditionellen Versicherungsmodells gewichtet: alle Altersgruppen, Franchisen und Prämienregionen.

    Je nach Kanton variieren die Prämien im Durchschnitt zwischen (-1.3 %) und (+2.2 %). Nebst den kantonalen Unterschieden im Bereich der Gesundheitskostenentwicklung sind dieses Jahr auch die Reserven der Krankenkassen ein nicht unwesentlicher Variationsfaktor.

    Die Kantone Basel, Genf und Neuenburg verzeichnen eine Prämienherabsetzung von bis zu 1.3 %. Die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Aargau, Baselland, Bern, Glarus, Graubünden, Obwald, Schwyz, St. Gallen, Uri und Wallis dagegen erfahren eine Erhöhung von über 1%. Die anderen Kantone werden eine Erhöhung von bis zu 1% registrieren. Unterschiede bei den Prämien für Kinder und Erwachsene

    Die Kinderprämien (0-18 Jahre) verzeichnen eine Prämienherabsetzung von bis zu 1%, im Gegensatz zu den Prämien für junge Erwachsene (19-25 Jahren) und Erwachsene, deren Erhöhung durchschnittlich 1.2% beträgt.

    Prämienentwicklung je nach Franchise

    Im Gegenzug zu den vergangenen Jahren sind die Variationen zwischen den Franchisen für Erwachsene weniger markant. Für junge Erwachsene (19-25 Jahre) erfahren die Franchisen 2000 und 2500 die niedrigste Erhöhung (weniger als 0.5%). Für Kinder (0-18 Jahre) mit beträgt die Prämienherabsetzung bis zu 1%, einzige Ausnahme bildet die Franchise 0. Mehr als zwei Drittel der Versicherten können von billigeren Prämien profitieren.

    Jedes Jahr kommen neue alternative Versicherungsmodelle auf den Markt mit bis zu 25% günstigeren Prämien als das traditionelle Versicherungsmodell. Diese neuen Möglichkeiten, die den Versicherungsnehmern angeboten werden, verstärken die sehr aktive Konkurrenz zwischen den Krankenkassen.

    Aufgrund der unterschiedlichen Prämienentwicklungen/variationen, die sowohl Erhöhungen als auch Senkungen bis zu 25% erreichen können, empfiehlt bonus.ch den Versicherungsnehmenden, ihre aktuelle Situation zu analysieren und die Prämien der verschiedenen Franchisen und Versicherungsmodelle zu vergleichen. Provisorische Prämien auf bonus.ch. Prämienvergleichstabelle verfügbar auf:

    http://www.bonus.ch/newssrc/2007/hprimes_D.pdf

ots Originaltext: bonus.ch S.A.
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