Wine Institute

California Wine Institute sieht in der Vereinbarung zwischen EU und USA einen positiven Schritt für die globalen Weinmärkte

    San Francisco (ots/PRNewswire) - Mitglieder des California Wine Institute haben heute eine Erklärung zur Unterstützung der Vereinbarung zum Weinhandel zwischen der EU und den USA heraus; die Vereinbarung wurde am 20. Dezember geschlossen und das Institute nennt es einen positiven Schritt vorwärts bei der Ausweitung der globalen Weinmärkte und bei der Befriedigung der gesteigerten Ansprüche der Verbraucher in Bezug auf Geschmack und Ausstattung.

    Einfach gesagt profitiert die EU von der Weinhandels-Vereinbarung durch einen erweiterten Schutz der europäischen Namen und die Sicherung des grössten Marktes für die EU - die Vereinigten Staaten.

    Für die USA bedeutet die Vereinbarung die vollständige Anerkennung der amerikanischen Weinherstellungs-Methoden, von denen einige vorher regelmässig von der EU immer wieder erneut genehmigt werden mussten. Die USA werden weiterhin die Weinherstellungs-Methoden der EC akzeptieren, obgleich nicht alle auch für US-Weinhersteller erlaubt sind. Zum Beispiel ist das Hinzufügen von Zucker vor oder während der Fermentierung (Chaptalization) zur Erhöhung des Alkoholgehalts in Kalifornien nicht erlaubt.

    Das California Wine Institute rügt Fehlinformationen, laut denen Weinherstellungs-Methoden in den USA die Produkt-Qualität vermindern, weil die Methoden nicht den etablierten Praktiken in einigen europäischen Ländern entsprechen. Joseph Rollup, Internationaler Direktor des California Wine Institute sagt, "US-Weinhersteller produzieren hochqualitative Weine, die bei einer breiten Schicht der Verbraucher den richtigen Geschmack treffen und das zu einem akzeptablen Preis; die Weinhersteller setzen dafür Methoden ein, die in der ganzen Wein-Welt anerkannt und allgemein Usus sind."

    Im Allgemeinen unterscheiden sich die Methoden bei der Weinherstellung in aller Welt auf der Basis von Klima, Tradition und der Notwendigkeit für den Winzer, Weine für einen dynamischen und kritischen Endverbraucher-Markt zu kreieren. Die Meisten der durch diese Vereinbarung abgedeckten Herstellungs-Methoden sind bereits genehmigt für nach Europa importierte Weine aus Ländern wie Australien, Kanada, Chile und Südafrika; diese Länder verfügen über Handels-Vereinbarungen mit Europa. Ausserdem wurden diese Methoden von US-Weinherstellern für Weine eingesetzt, die bereits unter der Prozedur der regelmässig zu erneuernden Genehmigung in die EU verkauft wurden.

    Die Hauptpunkte der Kritiker die gegen diese Vereinbarung sind, beziehen sich auf die Weinherstellungs-Methoden bei denen dem Most Wasser zugegeben wird sowie die Verwendung von Eichen-Chips. Die Befürchtungen, dass diese Vereinbarung zu einem verwässerten Wein führen wird, sind einfach nicht wahr. Die Regeln zu diesem Thema sind grundsätzlich in der EU und den USA gleich. Es gibt keine Veranlassung zu vermuten, dass die Regeln nicht befolgt werden. Der Einsatz von Holz-Chips ist eine legale und übliche Praxis und wurde von der OIV als eine akzeptable Methode bei der Weinherstellung erachtet; die OIV ist eine internationale Organisation, der viele Wein-Nationen der EU, einschliesslich Deutschland, angehören.

    Das Wein-Institut (von Kalifornien) mit dem Hauptsitz in San Francisco und einem europäischen Büro in den Niederlanden ist eine öffentliche Interessengruppe und Verband für das Export-Marketing von 886 kalifornischen Weingütern und dazugehörigen Unternehmen. Das Wein-Institut wurde 1934 gegründet und seine Mitglieder stehen für 85 Prozent der Wein-Produktion der USA.

    Website: http://www.wineinstitute.org

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Nancy Light vom Wine Institute, +1-415-356-7520 oder
nlight@wineinstitute.org



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