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Allianz Suisse blickt auf ein erfolgreiches Halbjahr zurück

Zürich (ots) - Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Prämienvolumen der Allianz Suisse Gruppe um 2,6 Prozent auf 2'897 Millionen Franken (Vorjahr: 2'824 Mio.) und das operative Ergebnis deutlich um 17,7 Prozent auf 174,8 Mio. Franken (Vorjahr: 148,5 Mio.). Vor allem das starke Wachstum im Lebengeschäft hält weiterhin an, während das Nichtlebengeschäft stabil blieb und von einem günstigen Schadenverlauf profitierte.

"Wir haben im ersten Halbjahr unter Beweis gestellt, dass wir kontinuierlich wachsen", so Manfred Knof, CEO der Allianz Suisse, zum Ergebnis. "Die Restrukturierungsmassnahmen wirken sich positiv auf der Kostenseite aus. Wir haben eine Reihe neuer, innovativer Produkte wie die Allianz Helpbox, den Kontoschutzbrief, die Kindervorsorge oder die All Risk-Versicherung im Bereich Haushalt lanciert und arbeiten weiter an der Servicequalität für unsere Kunden. Auf Basis einer optimalen Kostenposition, Innovation und Servicequalität wollen wir weitere Marktanteile hinzugewinnen." Das erste Semester sei bei der Allianz Suisse von einem günstigen Schadenverlauf geprägt gewesen. Die heftigen Unwetter der vergangenen Wochen würden sich aber auf die Schadenquote im zweiten Halbjahr deutlich auswirken. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit volatilen Finanzmärkten, niedrigen Zinsen und dem starken Frankenkurs könnten laut Knof Einfluss auf das Geschäft haben.

Allianz Suisse Leben gewinnt weiter Marktanteile

Im Lebengeschäft stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum: Das Prämienvolumen stieg von 1'477 Mio. Franken im Vorjahr auf 1'553 Mio. Franken, was einem Plus von 5,1 Prozent entspricht. Das Einzellebengeschäft (+3,5 Prozent) profitierte dabei vor allem von einer Steigerung des Verkaufs von Einmalanlageprodukten in der traditionellen gemischten Lebensversicherung. "Das Einzellebengeschäft werden wir ab September mit einem neuen Produkt, das gleichzeitig Sicherheit und Renditechancen vereint, weiter forcieren", sagt Knof. Im Kollektivleben konnte das Prämienvolumen um 5,4 Prozent auf rund 1'341Mio. Franken gesteigert werden (Vorjahr: 1'272 Mio.). Die Nachfrage nach dem Vollversicherungsmodell in der beruflichen Vorsorge ist angesichts der Unterdeckung zahlreicher Pensionskassen nach wie vor hoch bei den kleinen und mittleren Unternehmen.

Auf der Kostenseite zeigen sich die Erfolge des Restrukturierungsprogramms, das die Allianz Suisse im vergangenen Jahr abgeschlossen hat: So sanken die Kosten im Lebengeschäft im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,1 Prozent auf 72,6 Millionen Franken (Vorjahr: 79,0). Die Kostenquote reduzierte sich dementsprechend auf 4,7 Prozent (Vorjahr: 5,3 Prozent). Das Kapitalanlageergebnis erreichte in den ersten sechs Monaten 197,9 Mio. Franken gegenüber 209,2 Mio. Franken im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang geht auf die Abwertung des Euros zurück. Das operative Ergebnis der Allianz Suisse Leben blieb trotz der Währungsverluste und einer Stärkung der Rückstellungen zur Absicherung von Finanzmarktrisiken stabil und lag mit 46,5 Mio. Franken auf Vorjahresniveau (46,2 Mio.). Das gleiche Bild zeigt sich beim Halbjahresgewinn, der mit 36,8 Mio. Franken den Vorjahreswert erreichte.

Allianz Suisse Versicherungen: Halbjahresgewinn deutlich gesteigert

Das Sachversicherungsgeschäft der Allianz Suisse profitierte in den ersten sechs Monaten vor allem von einem sehr günstigen Schadenverlauf, während gleichzeitig das Prämienvolumen mit 1'307 Mio. Franken (Vorjahr: 1'311 Mio. Franken) bei einer profitabilitätsorientierten Zeichnungspolitik stabil gehalten werden konnte.

Da die Allianz Suisse von Januar bis Juni weitestgehend von Grossschäden und Naturkatastrophen verschont blieb und auch der Basisschadenaufwand in der Motorfahrzeugversicherung rückläufig war, sank die Schadenquote deutlich von 75,0 Prozent auf 69,8 Prozent. Die Kosten im Nichtlebengeschäft stiegen aufgrund einer Zunahme des Neugeschäfts sowie verstärkten Akquisitionsaktivitäten geringfügig von 182,6 Mio. Franken auf 183,2 Mio. Franken. Der Kostensatz lag dank der Restrukturierungsmassnahmen auf sehr guten 21,3 Prozent. Insgesamt ging die Schaden-Kostenquote um fünf Prozentpunkte von 96,1 Prozent auf 91,1 Prozent zurück. "Auf der Schadenseite macht sich die profitabilitätsorientierte Zeichnungspolitik positiv bemerkbar. Diese werden wir noch weiter optimieren", betont Knof. Allerdings dürfte die Schadenbelastung im zweiten Halbjahr deutlich ansteigen, denn die Unwetter der vergangenen Wochen mit Hagelzügen und Überschwemmungen in der ganzen Schweiz haben allein bei der Allianz Suisse eine Nettoschadenbelastung von voraussichtlich 49 Mio. Franken verursacht.

Das Kapitalanlageergebnis erreichte aufgrund hoher Realisierungsgewinne bei Aktien 76,2 Mio. Franken (Vorjahr: 70,5 Mio. Franken). Das operative Kapitalanlageergebnis lag in diesem Zeitraum bei 63,1 Mio. Franken (Vorjahr: 65,1 Mio.).

Die Allianz Suisse Versicherungen erzielten im ersten Halbjahr 2011 ein operatives Ergebnis von 121,2 Mio Franken - ein Plus von 47,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (85,4 Mio.). Der Halbjahresgewinn konnte sogar um 58,1 Prozent von 66,8 Mio. Franken auf 105,6 Mio. Franken gesteigert werden.

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