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Allianz Suisse - Tatort Skipiste: Immer mehr Skier und Snowboards werden gestohlen

    Zürich (ots) - Der Trend hin zu teurer Ausrüstung ruft verstärkt Diebe auf den Plan: Die Zahl der als gestohlen gemeldeten Wintersportgeräte hat in dieser Saison sprunghaft zugenommen, wie die Statistiken der Allianz Suisse zeigen.

    Der Winter 2008/2009 mit perfekten Schneeverhältnissen bis weit nach Ostern hat vor allem die Herzen der Wintersportler höher schlagen lassen. Tausende tummelten sich in den Ferien und an den Wochenenden in den Skigebieten der Schweiz. Für viele kam mit dem Einkehrschwung aber häufig der Katzenjammer: Denn das neue paar Carving-Ski oder das teure Snowboard waren nach einem Besuch auf der Berghütte plötzlich nicht mehr auffindbar - gestohlen.

    Fälle wie diese waren in diesem Winter häufiger zu beobachten. Allein bei der Allianz Suisse sind bis Ende März fast 1'600 Wintersportgeräte wie Skier, Stöcke, Helme oder Snowboards als gestohlen gemeldet worden. Das entspricht einer Steigerung von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Der Schaden für uns als Versicherungsgesellschaft ist beträchtlich", betont der Leiter Schaden der Allianz Suisse, Jörg Zinsli. Dabei handelt es sich in der Regel nicht nur um Einzeltäter, vermehrt sind organisierte Banden in den Bergen am Werk, vermutet der Schadenspezialist. Diese verkaufen die teuren und oft wenig gebrauchten Gegenstände dann in Internetportalen oder Verkaufsbörsen - ein lukratives Geschäft.

    Nicht auszuschliessen ist in einigen Fällen leider auch, dass das geliebte Snowboard aus anderen Gründen verschwindet: Sein gebrauchtes Wintersportgerät am letzten Urlaubstag als gestohlen zu melden, um von der Versicherung die Entschädigung zu kassieren, ist für viele noch immer ein Kavaliersdelikt. Von Versicherungsbetrug rät Zinsli allerdings dringend ab, denn für die Besitzer gelten ähnlich wie bei Fahrrädern spezielle Sorgfaltspflichten, zudem ist der Betrug strafbar und zieht entsprechende Konsequenzen nach sich.

    Den Dieben das Leben schwer machen

    Hausratversicherungen decken mit der Zusatzvereinbarung für den Diebstahl ausserhalb des Hauses den finanziellen Verlust im Rahmen der vereinbarten Versicherungssumme, so Schadenspezialist Zinsli. Deshalb sollte bereits vor der Wintersaison im Versicherungsvertrag nachgeschaut werden, ob die Versicherungsdeckung ausreichend ist.

    Damit die nächsten Skiferien nicht mit einer bösen Überraschung enden, hat er noch weitere Tipps parat: "Stellen Sie Skier so hin, dass Sie immer ein Auge darauf haben können. Platzieren die die beiden Skier gegebenenfalls an getrennten Orten. Besorgen Sie sich eventuell einfach zu handhabende Skidiebstahlverhütungssysteme." Dann können Sie den Einkehrschwung in der Berghütte im nächsten Winter beruhigt geniessen.

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