Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho)

10. Welt-Lymphom-Tag in Basel
Einladung zur WLAD Jubiläums-Tagung der Schweiz. Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho) (BILD/ANHANG)

10. Welt-Lymphom-Tag in Basel / Einladung zur WLAD Jubiläums-Tagung der Schweiz. Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho) (BILD/ANHANG)

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Programm & Anmeldung

Aesch (ots) - Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho) lädt am Samstag, 14. September 2013, 08.30 - 15.30 Uhr, ins Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, Basel zur Jubiläums-Tagung anlässlich des 10. World Lymphoma Awareness Day (WLAD) ein.

Auf dem Programm stehen Fachreferate und Workshops mit renommierten Lymphomspezialisten und Fachpersonen, sowie eine Gesprächsrunde.

Zu den Referenten gehört u.a. Prof. Dr. Franco Cavalli, wissenschaftlicher Direktor IOSI, Bellinzona, er macht in seinem Referat einen Rückblick auf 30 Jahre Lymphomkonferenz (ICML) Lugano und was sich inzwischen verändert hat.

Frau Dr. med. Fatime Krasniqi, Oberärztin Onkologie am Universitätsspital Basel spricht über das Diffus grosszellige B-Zell-Lymphom und das Mantelzell-Lymphom. Frau Dr. med Felicitas Hitz, leitende Ärztin Onkologie/Hämatologie am Kantonsspital St. Gallen erörtert das Follikuläre Lymphom, sowie das Marginalzonen-Lymphom. Prof. Dr. Andreas Lohri, leitender Arzt Hämatologie/Onkologie am Kantonsspital Baselland in Liestal spricht über das Hodgkin-Lymphom und Frau Dr. med. Geneviève Favre, Oberärztin Hämatologie am Kantonsspital Baselland in Liestal erörtert T-Zell-Lymphome, die CLL und Morbus Waldenström. Im Referat 'Lymphom und Beziehungen' erläutert Pamela Loosli, lic. phil., welchen Einfluss die Krankheit auf Partnerschaft und Familie haben kann. Monika Kirsch, dipl. Pflegefachfrau und Pflegeexpertin MSc weist auf die Langzeitfolgen von Behandlungen und deren Nachsorge hin.

Lymphombetroffene, Angehörige, aber auch interessierten Personen haben die Möglichkeit, sich über die Krankheit selbst, sowie über neue Behandlungsmethoden und den Umgang mit der Krankheit zu informieren und dürfen Fragen an die Referenten stellen.

In der Schweiz werden jährlich ca. 1'700 Personen mit der Lymphomdiagnose konfrontiert. Noch immer gehören Lymphome zu den wenig bekannten Krebsarten und sind sehr komplex. Mehr als 60 Subtypen sind bekannt, die in zwei Hauptformen eingeteilt werden: Hodgkin-Lymphome, benannt nach dem englischen Arzt Thomas Hodgkin, sowie andere maligne Lymphome, die oft auch als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet werden. Diese werden unterteilt in aggressive (schnell fortschreitende bzw. hochmaligne) Lymphome und indolente (langsam verlaufende bzw. niedrigmaligne) Lymphome.

Dank intensiver Forschung haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert, doch wie gross ist der Wissensstand über Lymphomerkrankungen in der Bevölkerung?

Ein wichtiges Ziel des 10. Welt-Lymphom-Tages gilt der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Symptome einer Lymphomerkrankung. Zu den häufigsten Symptomen gehört u.a. unerklärliches Fieber, extremer Nachtschweiss, unerklärlicher Gewichtsverlust, Müdigkeit, starker Juckreiz am ganzen Körper, Schwellungen eines oder mehrerer Lymphomknoten z.B. am Hals, in den Achselhöhlen, im Schlüsselbeinbereich oder in den Leisten.

Durch eine zunehmende Sensibilisierung für die Lymphomerkrankung werden Menschen besser in der Lage sein, die Anzeichen und Symptome zu erkennen, was zu einer früheren Diagnose und einer rechtzeitigen Behandlung führt.

Wie erlebt eine Patientin oder ein Patient die Krankheit und wie entwickelt sich nach einer Krebserkrankung und intensiven Therapien die weitere Lebensplanung? Ist der Schritt zurück ins 'normale' Leben überhaupt möglich? Diese und ähnliche Themen werden in der anschliessenden Podiumsdiskussion angesprochen. Sie steht unter dem Titel "Lymphom-Survivors - Leben mit und nach einer Krebserkrankung". Talk-Gäste sind Betroffene, u.a. Fernando von Arb, Musiker (Krokus), Prof. Andreas Lohri und Pamela Loosli lic. phil.

Weitere Informationen: www.lymphome.ch / www.lymphomacoalition.org

Patientenorganisation für Lymphombetroffene

Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige ho/noho ist eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation, die ihre Kernaufgabe in erster Linie darin sieht, durch Beratung und Begleitung, sowie Vermittlung von Informationen und neuen Erkenntnissen aus der Lymphomforschung, das Bewusstsein von Patientinnen und Patienten mit einem Lymphom zu fördern, aber auch die Öffentlichkeit für Zeichen und Symptome der Lymphomerkrankung zu sensibilisieren.

Kontakt für Anfragen von Medienschaffenden:

Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und 
Angehörige (ho/noho)
Rosmarie Pfau, Präsidentin
Weidenweg 39 4147 Aesch BL
Tel.: +41/61/421'09'27
Mobile: +41/79/400'91'73
E-Mail: info@lymphome.ch
www.lymphome.ch


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