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Halbzeit im 2. Salzburger MBA Tourismus- und Freizeitmanagement

    Salzburg (ots) - Vom 20. März bis 7. April 2006 absolvierten die TeilnehmerInnen des zweiten Jahrganges des "Int. Executive MBA Tourismus- und Freizeitmanagement" der SMBS - University of Salzburg Business School das zweite von vier Modulen.

    Das Modul fand am IDT-HSG (Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus) an der Universität St. Gallen mit folgenden Themenschwerpunkten statt: "International Strategy Management", "Cost Calculation", "Enterprise & Customer Value" sowie "Cooperation & Network Management".

    Modulleiter Univ.-Prof. Dr. Christian Laesser, seit Jahresbeginn auch Mitglied der Lehrgangsleitung als Nachfolger von Univ.-Prof. Dr. Thomas Bieger, zeigt sich mit dem Verlauf des MBA äußerst zufrieden. "Das zweite Modul setzt auf das erste Modul auf. In Anlehnung an die anfangs thematisierten Rahmenbedingungen des Tourismus- und Freizeitsystems werden nun Konzepte, Strategien und Instrumente vermittelt, die für das Gesamtverständnis der Branche von enormer Bedeutung sind", so Laesser. Das zweite Modul fokussiert die Themen Strategie und -optionen, Kooperationen und Netzwerke.

    Bergbahnen als Netzwerk-Pioniere

    Der Bereich der "Bergbahnen" stellt im St.Galler Modul ebenfalls einen Schwerpunkt dar. "Ein Unterrichtsmodul  in Kooperation mit dem IDT-HSG an der Universität St. Gallen wäre ohne das Thema Bergbahnen so wie Salzburg ohne Mozart", so MBA-Teilnehmer Thomas Allemann, der seine Eindrücke wöchentlich in Form eines MBA Tagebuches im Schweizer Fachmedium "hotel+tourismus revue" veröffentlicht.

    Bergbahnen werden als Netzwerk-Pioniere gehandelt, weil sie die Ersten waren, die auf Basis vertikaler oder horizontaler Integration Netzwerke gebildet und sich auf diese Weise strategische Erfolgspotenziale geschaffen haben. "Dass gerade die Bergbahnen erfolgreiche  Vorreiter waren, liegt einerseits an ihrer zentralen Rolle innerhalb der Destination, andererseits erklärt es sich auch damit, dass sie der Leidensdruck früher als zum Beispiel die Hotellerie zur Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle zwang"  so Laesser. Eine Exkursion auf den 2500 Meter hohen St. Galler Hausberg "Säntis" samt Vortrag über die Erfolgsgeschichte der "Säntis Schwebebahn AG" stellte ergänzend den unmittelbaren Bezug zur Praxis her.

    Finanzierung im Tourismus

    Im fachlichen Rahmenprogramm dieses Moduls erläuterte Jürg Stucki, Direktor UBS AG und Branchenverantwortlicher für Tourismus, den Studierenden, welche Faktoren für Finanzierungen im Tourismus aus Bankensicht relevant sind. Wichtig sei die Definition der Beziehung zwischen Geldgeber und Leistungsträger als Partnerschaft. Die Analyse von relevanten Größen wie Ertragskraft und Eigenkapitalquote würden benutzt, um festzustellen, inwiefern Handlungsbedarf besteht - die Empfehlung kann, in Abstufungen, von "keinem Handlungsbedarf" bis zum "empfohlenen Marktaustritt" reichen. Finanzierung im Tourismus, so Stucki, sei stets Herausforderung für Leistungsträger und Geldgeber gleichermaßen.

    MBA als Herausforderung

    Die Studierenden sehen nach Absolvierung der ersten Hälfte des MBA-Programms den beiden nächsten Modulen mit Spannung entgegen. Im Herbst wird sie Modul 3 an die EURAC nach Bozen/Bolzano führen, Modul 4 schließlich wird an der Simon Fraser University in Vancouver stattfinden. Das international ausgerichtete  Programm wird ausschließlich Berufs begleitend absolviert. Und während die jetzigen TeilnehmerInnen aus vier Ländern sich im kommenden Herbst Themen wie "Destination Management", "E-Marketing", "Service Management" und "Accounting" beschäftigen werden, wird in Salzburg der dritte Jahrgang dieser branchenspezifischen Ausbildung für Führungskräfte in der Tourismus- und Freizeitindustrie starten. Anmeldungen werden bereits entgegen genommen.

    Bildmaterial: http://www.tourismuspresse.at/detail.html?id=297829&_lang=de

    Das Bild zeigt die Teilnehmer des 2. Jahrganges MBA Tourismus vor der Universität St. Gallen mit dem Lehrgangsleiter, Univ.-Prof. Dr. Christian Laesser (ganz links). Feindaten unter: http://www.smbs.at/media/zip/zip2514.zip

    Rückfragehinweis:

    Informationen und Anmeldung zu dem im Oktober 2006 startenden Lehrgang:     SMBS - University of Salzburg Business School,     Projektleitung, Mag. Barbara Klingsbigl     Tel +43 (0) 662/2222-2135, Fax +43 (0) 662/2222-2900     barbara.klingsbigl@smbs.at     Aussender & Rückfragehinweis:     Pressestelle SMBS - University of Salzburg Business School     Leitung Marketing & PR, Dr. Margit Skias     margit.skias@smbs.at

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