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"Blochziehen" in Fiss
Aus QiGong wird SkiGong

1) Alle vier Jahre ist in Fiss/Tirol der Teufel los Das "Fisser Blochziehen" ist einer der berühmtesten Fasnachtsbräuche im Alpenraum

    München (ots) - Wildes Geschrei, schaurige Masken, laute Kapellenmusik: Alle vier Jahre geht es in dem kleinen, sonst so friedlichen Fiss auf dem Sonnenplateau Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol, dämonisch zu. Am 29.1.2006 ist es wieder so weit: Um 12.30 Uhr laufen Masken, wie die Schallner und Mohrelen (Symbole des Frühlings), gefolgt vom Bajatzl (Symbol des Guten) durch die engen Gassen und kündigen den Beginn des Festumzuges an. Kurze Zeit später folgen die zahlreichen Fasnachtler mit ihren Wägen und Kostümen. Das "Blochziehen", die Austreibung des Bösen und des bitteren Winters beginnt.

    Herzstück und Namensgeber des Fastnachtsbrauchs ist der Bloch. Der 35 Meter lange Zirbenstamm verkörpert einen Pflug, der die Felder für die Aussaat aufbricht, und damit den Frühlingsanfang einläutet. Der Bloch wird auf einem geschmückten Holzschlitten von den Bärentreibern (Symbol der Naturbändiger), den Mohrelen sowie den Bauern und Handwerkern durch das Dorf gezogen. Erschwerend macht es den Blochziehern der Schwoaftuifl (Schweifteufel), der am Ende des Stammes den Zug zu stoppen versucht. Mit einer großen geschmiedeten Gabel tanzt er mit verrückten Einfällen um den Bloch herum und zieht mit einem befestigten Seil den Bloch entgegen der Fahrtrichtung. Unterstützung erhält er von schaurigen Hexen mit ihrem wilden Geschrei und fuchtelnden Besen. Seine Gehilfinnen verkörpern die bösen Dämonen und den bitteren Winter, der den Menschen in Serfaus-Fiss-Ladis vor ein paar Jahrzehnten noch gehörig zu schaffen machte. Meist auf den Hausdächern unterwegs treibt der Bajatzl seinen Schabernack. Als Symbol des Guten und Heiteren bringt er die Zuschauer zum Lachen. Amüsant ist auch der Giggeler (der Hahn). Er verkörpert die "Fruchtbarkeit" und bezirzt ab und an eine "Dorfschöne", eine Hexe oder eine Zuschauerin mit seinem Charme. Zum "Fisser Blochziehen" werden 10.000 Zuseher erwartet.

    Informationen:     Serfaus-Fiss-Ladis Information, info@serfaus-fiss-ladis.at, www.serfaus-fiss-ladis.at oder www.blochziehen.at

    Mehr zu Serfaus-Fiss-Ladis: Textbank: http://www.ots.at/redirect.php?maropublic11

    2) Aus QiGong wird SkiGong

    Die "Übergossene Alm" bringt das chinesische Entspannungsritual erstmals auf die Piste

    In den großen Parks von Shanghai kann man sie sehen, im Londoner Hyde Park und im Englischen Garten in München: Menschen, die den Tag in frischer Luft mit der uralten chinesischen Atem- und Bewegungstechnik QiGong beginnen. In Skiorten dagegen und auf der Piste hat sich das Energie fördernde Ritual bisher kaum durchgesetzt. Da herrscht als morgendlicher Muntermacher und als Vorbereitung auf den Pistentag noch die dröge Skigymnastik vor. Nicht so in der "Übergossene Alm" am Hochkönigs. Dort wurde eine Cover-Version des QiGong speziell als Vorbereitung auf sportliche Wintertage entwickelt: SkiGong.

    Der Himmel ist knackig blau, der Schnee knietief und die Temperatur im deutlichen Minus-Bereich. Petra Kirchmayr, die Erfinderin des "SkiGong", steht vor den im Skianzug angetretenen Gästen und gibt sanfte Anweisungen. Zum langsamen, bewussten Atmen, zu den harmonischen Bewegungen. Als Wellness- und Fitness-Trainerin weiß sie, dass man das "Atmen der Energie", wie QiGong übersetzt heißt, nicht aus Büchern lernen kann. Da braucht es eine leitende Stimme, die zu den Tiefen der Energie hinführt. Und warum nun das Ganze im Schnee? Weil es kaum eine meditativere Umgebung gibt als eine verschneite Winterlandschaft und weil QiGong gerade für Skifahrer ein ungeheurer Harmonie- und Energie-Gewinn ist. Und nicht nur für die, auch Langläufer und Winterwanderer profitieren vom "SkiGong". So gesehen ist diese alpine Variante einer Übung aus der traditionellen chinesischen Medizin auch die ideale Ergänzung aller Wellness-Angebote, die den Gästen der "Übergossenen Alm" auf 1700 qm in reicher Zahl angeboten werden.

    Wer "SkiGong" testen möchte, bucht am besten ein Sieben-Tage Arrangement der "Übergossene Alm". Neben den täglichen "SkiGong"-Übungen umfasst es die Wohlfühlpension, Nutzung des gesamten Wellness-Bereichs "Hochkönigs Vitalreich", Gesichtsbehandlung, Alpenkräuterbad, Pediküre, Nachtkerzen-Cremebad, Teilmassage, Körper-Effekt-Behandlung und ist ab 1.025,-- Euro pro Person zu buchen. Termine: 8.1.-4.2. und 11.3.-18.4.06.

    Informationen: www.UebergosseneAlm.at

    Mehr zur Übergossenen Alm unter: Textbank: http://www.ots.at/redirect.php?maropublic21

    Rückfragehinweis:

    Pressekontakt:     MAROUNDPARTNER,     Am Knie 8, D-81241 München,     Martina Kohler     mkohler@maropublic.com     Tel. 089-547118-0  DW -21     Fax 089-54711810     Pressepool für Touristik:  www.maropublic.com/touristik


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