Teksid Aluminum S.A.R.L.S.C.A

TK Aluminum Ltd. teilt die Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate mit Ende zum 30. September 2006, den Abschluss einiger Vorverträge und die Absicht, zusätzliche Barmittel aufzubringen mit und gibt die Beendigung der Offerte und des

    Carmagnola, Italien (ots/PRNewswire) -

    - Teksid Aluminum teilte heute mit, es habe in den ersten neun Monaten  mit Ende zum 30. September 2006 einen Nettoumsatz in Höhe von EUR 799,8  Millionen und ein angepasstes operatives Ergebnis vor Abschreibungen ( EBITDA) in Höhe von EUR 36,7 Millionen erwirtschaftet. Der Absatz stieg  aufgrund erhöhter Aluminiumpreise und der Devisengeschäfte unserer Kunden  im Vergleich zum Vorjahr um 7,0%. Erheblich gestiegene Rohstoffpreise,  Inflation und Energiekosten sowie betriebliche Ineffizienz führten zu einer Verschlechterung des angepassten EBITDA um 33,3%.

    TK Aluminum Ltd., indirekter Inhaber der Teksid Aluminum Luxembourg  S.à.r.l., S.C.A., gab heute das Konzernergebnis für das dritte Quartal und  die ersten neun Monate mit Ende zum 30. September 2006, sowie den Abschluss  einiger Vorverträge, die Absicht, zusätzliche Barmittel aufzubringen und  die Beendigung der zuvor angekündigten Offerte und des dazugehörigen  Genehmigungsverfahrens bekannt.

    "Unsere Ergebnisse werden weiterhin von der schlechten Lage der Automobilwirtschaft negativ beeinflusst", erklärte Jake Hirsch, CEO von  Teksid Aluminum. "Dennoch haben wir bei der Unterstützung der Unternehmens-  und Aktionärsstrategie für die Einführung des neuen Geschäftsmodells grosse  Fortschritte gemacht. Zusätzlich zu der bereits im Vorfeld angekündigten  endgültigen Entscheidung, einige Vermögenswerte an Nemak zu verkaufen,  können wir jetzt auch bekannt geben, dass wir mit der BAVARIA  Industriekapital AG einen Vorvertrag über den Verkauf der  Firmenbeteiligungen des Unternehmens in Frankreich, Italien und Deutschland  an eine oder mehrere Tochtergesellschaften dieses Unternehmens  abgeschlossen haben."

    Zugleich verfolgt das Unternehmen andere Möglichkeiten, zur Unterstützung dieser Strategie zusätzliche Barmittel aufzubringen und gibt  die Beendigung der Offerte und des Genehmigungsverfahrens bekannt. "Wir  haben uns entschieden, aktiv am Markt für Schuldverschreibungen  teilzunehmen, um die Kapitalstruktur des Unternehmens zu stärken und vor  dem Verkauf bestimmter Vermögenswerte an Nemak und BAVARIA mehr finanzielle  Flexibilität und zusätzliche Barmittel zu erlangen", sagte Jon Smith,  vorläufiger Chief Financial Officer bei Teksid Aluminum. Das Unternehmen untersucht derzeit, welche Möglichkeiten die Modalitäten der Offerte und  des Genehmigungsverfahrens bieten und beabsichtigt, eine weitere Offerte zu  starten, deren Konditionen noch bestimmt werden müssen.

    Konzernergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate mit  Ende zum 30. September 2006

    Die unten stehende Tabelle zeigt einige finanzielle Informationen über  das Unternehmen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate mit Ende  zum 30. September 2006 und 2005.

            Mio. EUR      Drei Monate mit Ende            Neun Monate mit Ende
            (ausser         zum 30. September                 zum 30. September
            Angaben
            in Tonnen)            2006            2005            2006            2005
                K/Tonnen              47,3            49,1          158,5          161,6
                Netto-          EUR243,5      EUR229,0      EUR799,8      EUR747,4
              umsatz
                EBITDA              EUR8,2        EUR18,0        EUR17,4        EUR70,6
              Angepasstes      EUR12,2        EUR16,4        EUR36,7        EUR55,0
                EBITDA
              Nettoverlust    EUR22,8         EUR9,0        EUR66,6        EUR19,8
            Investitions-    EUR17,9        EUR11,1        EUR35,7        EUR40,9
            aufwand
              Nettover-        EUR365,4      EUR343,2      EUR365,4      EUR343,2
              schuldung (a)

    (a) Die Nettoverschuldung betrug zum 31. Dezember 2005 EUR313,1 Mio.

    Der Nettoumsatz verbesserte sich aufgrund höherer Aluminiumpreise und  der positiven Auswirkung von Währungsschwankungen

    Der Nettoumsatz für das dritte Quartal 2006 betrug EUR243,5 Millionen,  eine Verbesserung um 6,3% gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Bei  konstanten Wechselkursen wäre der Nettoumsatz des dritten Quartals 2006 um  7,9% besser gewesen als in der Vergleichsperiode im Jahr 2005.

    Der Nettoumsatz für die ersten neun Monate mit Ende zum 30. September  2006 belief sich auf EUR799,8 Millionen, eine Verbesserung um 7,0%  gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Bei konstanten Wechselkursen  wäre der Nettoumsatz für die ersten neun Monate des Jahres 2006 um 4,1%  besser gewesen als in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Der verbesserte  Nettoumsatz der laufenden Berichtsperiode ist hauptsächlich auf eine  Ergänzung der Zusammensetzung der Aluminiumpreise zurückzuführen, wurde  jedoch zum Teil durch einen geringeren Absatzes in der  Werkzeugbereitstellung und vertraglich vereinbarte Preisnachlässe wieder  aufgehoben.

    Das angepasste EBITDA verschlechterte sich aufgrund von rapide steigenden Aluminiumkosten, Inflation und betrieblicher Ineffizienz, wurde  jedoch zum Teil durch betriebliche Neustrukturierungen und Kosteneinsparungen wieder ausgeglichen.

    Das angepasste EBITDA für das dritte Quartal 2006 belief sich auf EUR12 ,2 Millionen bzw. 5,0% des Nettoumsatzes, gegenüber einem angepassten  EBITDA in Höhe von EUR16,4 Millionen bzw. 7,2% des Nettoumsatzes in der  Vergleichsperiode des Vorjahres.

    Das angepasste EBITDA für die ersten neun Monate mit Ende zum 30. September 2006 betrug EUR36,7 Millionen bzw. 4,6% des Nettoumsatzes, gegenüber einem angepassten EBITDA in Höhe von EUR55,0 Millionen bzw. 7,4%  des Nettoumsatzes in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das angepasste  EBITDA des Berichtszeitraums verbesserte sich aufgrund von  Kosteneinsparungen in Höhe von EUR18,6 Millionen, Einsparungen in Höhe von  EUR6,5 Millionen durch unsere Neustrukturierung sowie EUR6,5 Millionen  durch sonstige Posten und EUR0,8 Millionen durch Währungsschwankungen. Die  Verbesserung wurde jedoch durch Folgendes ausgeglichen: (i) Inflation und  Energiekosten in Höhe von EUR13,8 Millionen, (ii) die negative Auswirkung  des kontinuierlichen Anstiegs der Aluminiumpreise und die nur zeitlich  verzögert mögliche Umlegung des Anstiegs auf die Kunden, einschliesslich  der negativen Auswirkungen von spontanen Verkäufen im Vergleich zu  vertraglichen Abnahmevereinbarungen, die insbesondere im zweiten Quartal auftraten, im Ganzen EUR11,1 Millionen, (iii) Kostenineffizienz in Nordamerika und Frankreich in Höhe von etwa EUR16,7 Millionen, die zum Teil  durch eine Ausgleichsvereinbarung mit Teksid S.p.A. in Höhe von EUR7,2  Millionen wieder aufgehoben wurde, (iv) ein verschlechterter Gewinn aus der  Werkzeugbereitstellung in Höhe von EUR7,7 Millionen aufgrund des  Abschlusses der Modernisierung gewisser Verkaufsprogramme und (v)  vertraglich vereinbarte Nachlässe der OEM-Preise sowie ein weniger  vorteilhafter Produktmix in Höhe von etwa EUR8,6 Millionen.

    Die Definitionen für und einen Vergleich zwischen Nettoverlust und angepasstem EBITDA finden Sie im beigefügten Anhang.

    Der Nettoverlust stieg hauptsächlich aufgrund einer schlechteren operativen Leistung, höherer Zinskosten sowie des Einflusses von Währungsschwankungen.

    Der Nettoverlust für das dritte Quartal 2006 betrug EUR22,8 Millionen,  gegenüber einem Nettoverlust in Höhe von EUR9,0 Millionen in der  Vergleichsperiode im Vorjahr.

    Der Nettoverlust für die ersten neun Monate mit Ende zum 30. September  2006 belief sich auf  EUR66,6 Millionen, gegenüber einem Nettoverlust in  Höhe von EUR19,8 Millionen in der Vergleichsperiode 2005. Dies ist  hauptsächlich auf schwankende Aluminiumpreise, betriebliche Ineffizienz in  einigen Betrieben in Nordamerika und Frankreich, höhere Zinskosten im  laufenden Berichtszeitraum und die Auswirkung von Währungsschwankungen  zurückzuführen.

    Investitionsaufwand

    Der Investitionsaufwand für das dritte Quartal 2006 betrug EUR17,9 Millionen, im Vergleich zu EUR11,1 Millionen in der Vergleichsperiode im  Vorjahr.

    Der Investitionsaufwand für die ersten neun Monate mit Ende zum 30.  September 2006 betrug EUR35,7 Millionen, im Vergleich zu EUR40,9 Millionen  in der Vergleichsperiode 2005. Der Investitionsaufwand ist hauptsächlich  auf den Ankauf von Maschinen und Ausrüstung durch die Tochtergesellschaften  des Unternehmens in den USA, Mexiko und Europa zurückzuführen.

    Die höhere Nettoverschuldung ist vornehmlich auf den Bedarf an Betriebskapital und eine schlechtere operative Leistung zurückzuführen

    Die Nettoverschuldung erhöhte sich zum 30. September 2006, einschliesslich der Barmittel in Höhe von EUR58,2 Millionen, um EUR52,3  Millionen auf EUR365,4 Millionen, im Vergleich zu einer Nettoverschuldung  in Höhe von EUR313,1 Millionen zum 31. Dezember 2005. Die höhere  Nettoverschuldung lässt sich hauptsächlich auf einen Barmittelaufwand für  die Finanzierung der Betriebskosten in Höhe von EUR13,8 Millionen, einen  Barmittelaufwand zur Finanzierung des Investitionsprogramms in Höhe von  EUR39,2 Millionen sowie die Kosten der Ausgabe von Schuldverschreibungen in  Höhe von EUR4,4 Millionen zurückführen, die zum Teil durch eine positive  Auswirkung von Währungsschwankungen auf die Nettoverschuldung in Höhe von EUR5,1 Millionen wieder ausgeglichen wurden.

    Aluminium

    Der Anstieg der Aluminiumpreise seit Dezember 2005 hält weiter an. Um  die Auswirkung der schwankenden Aluminiumpreise auf unsere Ergebnisse zu  minimieren stehen wir weiterhin in Verhandlungen mit unseren Kunden, um  existierende Abnahmeverträge dahingehend zu ergänzen, dass die zeitliche  Verzögerung zwischen der Veränderung der Kosten für Aluminium und der  Veränderung der Preise, die unsere Kunden für das Aluminium bezahlen, zu  verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die meisten unserer Kunden mit  den vorgeschlagenen Ergänzungen einverstanden erklärt. Derzeit verhandeln  wir mit zwei weiteren Kunden, um die zeitliche Verzögerung weiter zu reduzieren.

    Liquidität und vertragliche Verpflichtungen

    Wir haben das notwendige Betriebskapital, den Kapitalaufwand und Schuldentilgungsaufwand stets durch Barmittel aus dem operativen Geschäft  sowie mit existierenden Barmitteln finanziert, einschliesslich der Darlehen  im Rahmen unserer Senior Credit Facility und des Erlöses der Veräusserung  von Forderungen im Rahmen unserer laufenden Factoring-Vereinbarungen. Mit  Stand zum 30. November 2006 verfügte das Unternehmen über Barmittel und  Rücklagen in Höhe von EUR25 Millionen zuzüglich verfügbarer Factoringlinien  in Höhe von EUR41 Millionen und hat die verfügbaren Mittel aus der Senior  Credit Facility in Anspruch genommen.

    Mit Stand zum 30. September 2006 hat das Unternehmen alle finanziellen  Verpflichtungen aus den Darlehensverträgen der Senior Credit Facility und  der Second Lien Facility erfüllt. Das Unternehmen befindet sich jedoch mit  der Leistung einiger nicht-finanzieller Verpflichtungen im Rahmen der  Senior Credit Facility und der Second Lien Facility im Verzug. Wir sind  aufgrund dessen verpflichtet, die Darlehensgeber vor der Durchführung gewisser Veränderungen der Unternehmensstruktur einiger unserer Tochtergesellschaften darüber zu informieren und diesen Darlehensgebern  innerhalb eines in der Senior Credit Facility und der Second Lien Facility  bestimmten Zeitraumes zusätzliche Vermögensanteile an unseren  Vermögenswerten in Argentinien zu gewähren. Wir verhandeln derzeit mit den  Vertretern der Darlehensgeber den Verzicht auf solche Verzugsbestimmungen.  Es gibt keinerlei Garantie, dass wir einen Verzicht überhaupt oder zu für uns akzeptablen Bedingungen erhalten können. Zudem erwarten wir, dass wir  die finanziellen Vertragsverpflichtungen im Rahmen der Senior Credit  Facility und der Second Lien Facility im vierten Quartal mit Ende zum 31.  Dezember 2006 möglicherweise nicht erfüllen können. Bei Nichterfüllung der  finanziellen Verpflichtungen würden alle verfügbaren Darlehen im Rahmen der  Senior Credit Facility abhängig von der Zustimmung unserer Darlehensgeber.  Zudem hätten die Darlehensgeber der Senior Facility und der Second Lien  Facility bei Nichterfüllung die Möglichkeit, alle ihre Rechte im Rahmen der Darlehen sofort auszuüben. Dazu gehört auch die Forderung einer sofortigen  Rückzahlung der Darlehen im Rahmen der Senior Credit Facility und der  Second Lien Facility. Im Falle der Beschleunigung solcher Rückzahlungen  hätten Inhaber von Schuldtiteln das Recht, eine Auszahlung des  Gesamtkapitals zuzüglich ausstehender Zinsen im Rahmen der Senior Notes zu  fordern, wie in den Verzugsregeln des Anleihevertrags der Senior Notes  festgelegt.

    Um ausreichend Kapital für die Finanzierung unserer Betriebskosten in  der näheren Zukunft sichern zu können untersuchen wir derzeit eine Reihe  von Möglichkeiten zur Verbesserung unserer kurzfristigen Liquidität. Einige  unserer Kunden haben uns definitiv günstige Zahlungsmodalitäten zugesagt,  und wir verhandeln mit einer Drittpartei über die Gewährung eines Darlehens , das für den Liquiditätsbedarf des Unternehmens verwendet werden soll.  Zudem wird der Abschluss des Geschäfts mit Nemak Barmittel einbringen, mit denen ein Teil der ausstehenden Schuldverpflichtungen getilgt werden kann.  Die Verschlechterung der Automobilwirtschaft, unvorteilhafte Währungsschwankungen und neue Fremdfinanzierungen werden sich auf die Finanzierung des Aufkaufs unserer Senior Notes, der zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Geschäfts mit Nemak in Betracht gezogen wurde, negativ  auswirken. Wie bereits angekündigt unterliegt der Abschluss des Geschäfts  mit Nemak verschiedenen Bedingungen, darunter der Erhalt gewisser  Genehmigungen und der Verzicht der Inhaber unserer Schuldtitel und andere  übliche Bedingungen, einschliesslich der behördlichen Genehmigungen. Es  gibt keinerlei Garantie dafür, dass wir zusätzliches Kapital erhalten  werden oder dass das Geschäft mit Nemak überhaupt oder innerhalb des für  die Finanzierung unseres Betriebs notwendigen Zeitraums abgeschlossen  werden kann. Sollte das Geschäft mit Nemak nicht zum Abschluss kommen und  sollte das Unternehmen keine neue Fremdfinanzierung erhalten, beabsichtigt  das Unternehmen alle verfügbaren Möglichkeiten auszuschöpfen, um seine Liquidität wiederherzustellen.

    Die hier enthaltenen Ergebnisse für die ersten neun Monate mit Ende zum  30. September 2006 und 2005 sind ungeprüft und werden gemäss der US- amerikanischen GAAP-Vorschriften dargestellt.

    Sonstige Veräusserungen von Vermögenswerten

    Am 13. Dezember 2006 schloss das Unternehmen einen unverbindlichen Vorvertrag über den Verkauf aller Firmenbeteiligungen des Unternehmens an  seinen verbleibenden europäischen Betrieben, insbesondere der  Tochtergesellschaften in Frankreich, Italien und Deutschland an eine oder  mehrere Tochtergesellschaften der BAVARIA Industriekapital AG. Nach dieser  Transaktion verblieben dem Unternehmen seine Joint Ventures in der Türkei,  seine Betriebe für "Lost Foam" Gussprodukte in den USA und seine  synthetische Firmenbeteiligung an Nemak. Der Abschluss des Verkaufs  unterliegt einer Reihe von Bedingungen, einschliesslich des Abschlusses  eines endgültigen Kaufvertrags, einer Sorgfaltsvereinbarung und der endgültigen Zustimmung des Unternehmensvorstands zum endgültigen Kaufvertrag und allen damit verbundenen Transaktionen.

    Beendigung der Offerte und des Genehmigungsverfahrens

    Das Unternehmen gibt ausserdem die Beendigung der Offerte für die Gesamtheit seiner 11 3/8 % Senior Notes mit Fälligkeit 2011 (im Folgenden  "Senior Notes") sowie des damit verbundenen Genehmigungsverfahrens bekannt,  den Anleihevertrag über die Senior Notes und die Vereinbarung über die  Zulassungsrechte in Verbindung mit den Senior Notes zu ergänzen. Alle  bereits erworbenen Senior Notes werden den Inhabern im Rahmen des in der  Offerte des Unternehmens vom 16. November 2006 enthaltenen Verfahrens zurückgegeben. Das Unternehmen untersucht derzeit, welche Möglichkeiten die  Modalitäten der Offerte und des Genehmigungsverfahrens bieten und  beabsichtigt, die Offerte zu noch nicht bestimmten Bedingungen erneut zu  starten.

    Fragen in Bezug auf die Rückgabe bereits erworbener Senior Notes nehmen  die Bank of New York und die Bank of New York (Luxemburg) S.A. (One Canada  Square, London E14 5AL, England, zu Händen: Corporate Trust Administration,  E-mail: lloydgeorge@bankofny.com, Tel: +44-207-964-6461), in ihrer  Eigenschaft als Auskunftsberechtigte entgegen.

    Diese Pressemitteilung stellt kein Angebot zum Kauf oder eine Aufforderung zu einem Angebot zum Verkauf von Senior Notes dar.

    Verkauf bestimmter Vermögenswerte an Nemak

    Am 2. November 2006 gab das Unternehmen bekannt, es habe einen endgültigen Vertrag über den Verkauf bestimmter Vermögenswerte an Tenedora  Nemak, S.A. de C.V., eine Tochtergesellschaft der ALFA, S.A.B. de C.V.,  abgeschlossen. Im Rahmen der Vertragsbedingungen wird das Unternehmen seine  Betriebe in Nordamerika (ausser den "Lost Foam" Betrieben in Alabama,  die das Unternehmen behält) und seine Betriebe und Firmenbeteiligungen in  Südamerika, China und Polen veräussern.

    Als Gegenleistung für die veräusserten Betriebe erhält TK Aluminum $495,9 Millionen in bar sowie eine synthetische Firmenbeteiligung an Nemak  nach dem Abschluss des Geschäfts.

    Der Verkauf, der im ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden soll, wurde bereits von den Vorständen von TK Aluminum und Nemak genehmigt. Der  Abschluss des Geschäfts unterliegt einer Reihe von Bedingungen, darunter  der Erhalt gewisser Genehmigungen sowie der Verzicht der Inhaber der  Schuldtitel von TK Aluminum und andere übliche Bedingungen, einschliesslich  der behördlichen Genehmigungen. Am 30. November 2006 wurde die gesetzliche  Wartefrist im Rahmen des "Hart- Scott- Rodino Antitrust Improvements Act"  für den Verkauf von Vermögenswerten in den USA abgeschafft.

    China

    Am 26. April 2006 unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag über die  Erhöhung seiner Investitionen in die Nanjing Teksid Aluminum Foundry Co,  Ltd. ("NTAF"), eine Aluminiumgiesserei im chinesischen Nanjing. Die  chinesische Regierung genehmigte die Investition im Juli 2006.  Infolgedessen wird das Unternehmen zusätzliche $3,1 Millionen in das  eingetragene Kapital der NTAF investieren. Zum 30. September 2006 waren 50%  der zusätzlichen Investition bereits ausgezahlt. Die Investition erhöht die Firmenanteile des Unternehmens auf etwa 51%. Zugleich wird SIMEST, eine  italienische Behörde, die italienischen Unternehmen für direkte Investitionen im Ausland bestimmte finanzielle Hilfen gewährt, zusätzliche  $2,8 Millionen investieren, was einer Beteiligung von 19% entspricht. Unter  der Vereinbarung wird SIMEST Teksid Aluminum die damit verbundenen  Stimmrechte übertragen, so dass Teksid Aluminum insgesamt etwa 70% der  Stimmrechte der NTAF hält. Seit dem 30. September 2006 betrachtet das  Unternehmen diese Investition nicht als Vermögenswerte mit beweglichem  Zinssatz und buchte die NTAF unter der Beteiligungsmethode, die sich auf  die Stimmrechte stützt.

    FIAT Entschädigung

    Am 11. Juli 2006 schloss das Unternehmen seine laufenden Verhandlungen  ab und unterzeichnete eine Ausgleichsvereinbarung mit Teksid S.p.A., die  von FIAT kontrolliert wird, in Verbindung mit ausstehenden Forderungen aus  dem ursprünglichen Kaufvertrag vom 2. August 2002. Die  Ausgleichsvereinbarung setzt fest, dass Teksid S.p.A. dem Unternehmen in  mehreren Raten EUR30,0 Millionen zahlen wird. Zum 30. September 2006 hatte  Teksid S.p.A. dem Unternehmen bereits EUR9,5 Millionen gezahlt. Unter den  Vertragsbedingungen erhält das Unternehmen am 31. Dezember 2006 eine  zusätzliche Zahlung in Höhe von EUR1,0 Million, am 31. Dezember 2007 eine  Zahlung in Höhe von EUR1,5 Millionen (vorbehaltlich gewisser erheblicher Verbesserungen des Maschinenparks und einiger Produktionsstätten) und bei  der Entlassung von FIAT S.p.A. aus einer Bürgschaft für eine Tochtergesellschaft des Unternehmens eine Zahlung in Höhe von EUR18,0 Millionen.

    Factoring

    Am 25. August 2006 ging das Unternehmen eine Kaufvereinbarung (Account  Purchase Agreement oder APA) ein, in deren Rahmen eine Drittpartei  ausgewählte Forderungen von einer der US-amerikanischen Tochtergesellschaften des Unternehmens mit oder ohne Regressanspruch erwerben kann. Die Gesamtobergrenze der APA liegt bei $20 Millionen. Im  Dezember 2006 wurde die Gesamtobergrenze der APA auf $30 Millionen erhöht.

    Teksid Aluminum

    Teksid Aluminum ist ein führender unabhängiger Hersteller von Aluminium- Motorengussteilen für die Automobilindustrie. Unsere wichtigsten Produkte  sind unter anderem Zylinderköpfe, Motorenblöcke, Getriebegehäuse und  Federungsteile. Wir verfügen über 15 Produktionsstandorte in Europa,  Nordamerika, Südamerika und Asien. Informationen über Teksid Aluminum  finden Sie auf unserer Webseite unter www.teksidaluminum.com.

    Bis zum September 2002 war Teksid Aluminum Teil der Teksid S.p.A., die  Fiat gehörte. Durch eine Reihe von Transaktionen, die zwischen dem 30.  September 2002 und dem 22. November 2002 durchgeführt wurden, hat Teksid S. p.A. seine Aluminiumgiesserei an ein Konsortium von Investment-Fonds  verkauft, unter denen sich Kapitalinvestoren wie Niederlassungen von  Questor Management Company, LLC, JPMorgan Partners, Private Equity Partners  SGR SpA und AIG Global Investment Corp. befanden. Infolge der Veräusserung  ist Teksid Aluminum jetzt Teil von TK Aluminum Ltd., einer in Bermuda  ansässigen Holding, die diesen Investoren gehört.

    Vergleich zwischen Nettoverlust, EBITDA und angepasstem EBITDA

    Das angepasste EBITDA ist ein zusätzliches Leistungsmass, das nach den  US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards GAAP nicht erforderlich ist und  das auch nicht gemäss dieser Regeln dargestellt wird. Ausserdem sollte  das angepasste EBITDA nicht als Alternative für den Nettogewinn (-verlust)  aufgefasst werden, oder für ein anderes Leistungsmass, dass gemäss der  US-amerikanischen GAAP-Vorschriften berechnet wird, oder für Cashflow aus  laufenden Geschäften als Liquiditätsmass.

    Im Folgenden sehen Sie einen Vergleich zwischen Nettoverlust und EBITDA  und angepasstem EBITDA:

@@start.t1@@                                                         Drei Monate mit         Neun Monate mit
                                                      Ende zum 30.              Ende zum 30.
                                                          September                  September
            (in Tausend Euro)                 2006      2005        2006        2005
            Nettoverlust                 EUR(22.798) EUR(9.016) EUR(66.568) EUR(19.762)
            Abschreibungen und
            Amortisation                         15.241      15.941        43.437        47.535
            Aufwand für Einkommens-      (1.865)    (1.358)      (4.080)         6.043
            steuer (Gewinne)
            Zinsausgaben
            (-einnahmen), netto              17.668      12.429        44.589        36.747
            EBITDA                                EUR8.246 EUR17.996  EUR17.378  EUR70.563
            Nettoverluste verwandter
            Unternehmen                            2.108            67         2.178            317
            Devisenverluste, (-gewinne), (164)    (2.485)         9.044    (22.255)
            netto
            Sonstige (Einnahmen), Ausgaben,
            netto                                      (291)        (167)         (804)            264
            Aufwand für Neustrukturierung/
            Abfindungen/Frührenten
                                                          1.579        1.827         6.353         5.053
            Gebühren für SEC-Registrierung,
            Genehmigungsverfahren & Offerte 47          314              346        2.907
            Sonstige Ausgaben und nicht-
            wiederkehrende Kosten                  -         (271)              -            459
            Gebühren an die Tochtergesellschaften
            der Investoren
                                                              625            622         1.875        1.872
            Veränderte Rechnungslegung
            des "Synthetic Lease"
            (a)                                                 -      (1.506)              -      (4.189)
            Veränderte Rechnungslegung
            der Vergütung in Form von
            Aktien (SFAS 123R)
            (b)                                              93                -            281              -
            Angepasstes EBITDA          EUR12.243  EUR16.397  EUR36.651  EUR54.991@@end@@

    (a) Infolge einer Ergänzung unseres Kreditvertrags gilt die Veränderung  der Rechnungslegung in Verbindung mit dem "Synthetic Lease" nicht mehr als  eine Anpassung des EBITDA.

    (b) In Zusammenhang mit der veränderten Rechnungslegung des Aufwands  für Vergütungen in Form von Aktien (SFAS 123R wurde am 1. Januar 2006  angenommen) sollte das Unternehmen zum Zweck der Vertragseinhaltung auf die  relevanten Leistungsmasse dieselben Rechnungslegungsprinzipien anwenden,  die auch zum 30. September 2002, dem Ablaufdatum, existierten.

    Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass das angepasste EBITDA den  Vergleich der betrieblichen Leistung zwischen verschiedenen Zeiträumen und  verschiedenen Unternehmen erleichtert, indem potenzielle Differenzen  eliminiert werden, die durch Schwankungen z.B. in der Kapitalstruktur (mit  Auswirkungen auf den Zinsaufwand), in Steuerausgaben (wie die Auswirkungen  von Änderungen der Steuersätze oder operative Nettoverluste auf Unternehmen ) oder im Buchwert gegenständlicher Vermögenswerte (mit Auswirkungen auf den Aufwand für Abschreibungen) entstehen. Das Unternehmen veröffentlicht  das angepasste EBITDA, da es die Basis für die Tests darstellt, mit denen  die Finanzen im Rahmen unserer Second Lien Facility und der Senior Credit  Facility gemessen werden. Ausserdem berechnet das Unternehmen das  angepasste EBITDA, weil die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass es  häufig von Wertpapieranalysten, Investoren und anderen interessierten  Parteien verwendet wird, die ähnliche Unternehmen bewerten, deren Mehrheit  in ihren Berichten das EBIDTA angeben. Dennoch haben sowohl EBITDA als auch  angepasstes EBITDA ihre Grenzen als analytisches Hilfsmittel, und Sie  sollten es nicht isoliert oder als Ersatz für die Analyse unserer  Geschäftsergebnisse gemäss der GAAP-Regeln betrachten. Zu diesen Grenzen  gehören: Ein solches Leistungsmass enthält nicht unseren Baraufwand oder  zukünftige Anforderungen für den Kapitalaufwand oder vertragliche  Verpflichtungen. Es beinhaltet auch nicht Änderungen des benötigten  Arbeitskapitals oder dafür benötigte Barmittel. Sie enthalten nicht den  erheblichen Zinsaufwand oder die Barmittel, die für die Leistung von Zins-  oder Ablösungszahlungen auf Schuldanleihen erforderlich sind. Auch wenn  Abschreibungen und Amortisation keinen Baraufwand darstellen müssen die  abgeschriebenen und amortisierten Vermögensgegenstände häufig in der  Zukunft ersetzt werden, und die erforderlichen Barmittel für den Ersatz  sind in diesem Leistungsmass nicht enthalten. Auch sind nicht alle Nicht- Bareinkommen oder -ausgaben enthalten, die unser Cashflow-Bericht ausweist.  Andere Unternehmen in unserer Industrie berechnen dieses Leistungsmass  möglicherweise anders als wir, und dies begrenzt seinen Nutzen als  Vergleichsmassstab.

    Aufgrund des begrenzten Nutzens sollten EBITDA und angepasstes EBITDA  nicht als Massstab für verfügbare Barmittel aufgefasst werden, die in das  Wachstum der Geschäfte investiert werden können.

ots Originaltext: Teksid Aluminum S.A.R.L    S.C.A
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte telefonisch an
Massimiliano Chiara, Finance Director, +39-011-979-4889 Für weitere
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