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Eidg. Abstimmung vom 25. September: Binnenwirtschaft spannt zusammen

    Bern (ots) - Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) und der Schweizerische Bauernverband (SBV) kämpfen gemeinsam für ein Ja zum freien Personenverkehr. Die Betriebe beider Verbände sind auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen.

    Der Urnengang vom kommenden 25. September ist für die Schweiz von grosser Bedeutung, denn bei einem Nein sind die bilateralen Abkommen mit der EU hochgradig gefährdet. Die Folgen einer Ablehnung wären für unsere Wirtschaft verheerend.

    Darunter würde nicht nur die Exportindustrie leiden, sondern auch die Binnenwirtschaft. Gewerbe und Landwirtschaft sind längst über viele Mechanismen in den internationalisierten Markt eingebunden. Sie sind dringend auf ausländische Arbeitkräfte angewiesen, seien es hoch qualifizierte Spezialisten oder saisonale Aushilfen. Die schweizerische Binnenwirtschaft braucht zudem nach Jahren der Stagnation einen Wachstumsschub. Nur wirtschaftlich gesunde KMU und starke landwirtschaftliche Betriebe können bisherige Arbeitsplätze sichern und neue Jobs schaffen. Die vom Bundesrat und Parlament ergriffenen flankierenden Massnahmen sorgen dafür, dass einheimische und ausländische Firmen mit gleich langen Spiessen auf dem Markt kämpfen können. Nicht zu vergessen ist die beruhigende Tatsache, dass die Schweiz gemäss der Abmachung mit der EU bis zum Jahr 2014 gegen übermässige Einwanderung vorgehen kann.

    Der SGV und der SBV haben angesichts der Bedeutung des Urnengangs vom 25. September beschlossen, sich am Abstimmungskampf aktiv zu beteiligen. Sie gründeten zu diesem Zweck diese Woche das Komitee "Binnenwirtschaft für ein JA zum freien Personenverkehr". Das Co-Präsidium übernahmen die beiden Verbandspräsidenten, Nationalräte Edi Engelberger und Hansjörg Walter. Als Vizepräsidentin bzw. Vizepräsident stellten sich Ständerätin Marianne Slongo-Albrecht (Bauunternehmerin in Buochs), Ruth Streit, Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (Winzerin in Aubonne) sowie die Nationalräte Jean-François Rime (Unternehmer in Bulle), Serge Beck (Landwirt in Le Vaud) und Luc Barthassat (Winzer in Plan-les-Ouates) zur Verfügung. Die Initianten rechnen damit, dass das Komitee schliesslich rund 100 namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Gewerbe und Landwirtschaft umfassen wird.

ots Originaltext: Schweizerischer Gewerbeverband (SGV)
Internet: www.presseportal.ch

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