Förderverein für die Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kultur

Familie und Frieden - 9. Internationales Friedensseminar in Walenstadt

Walenstadt (ots) - Über 100 Fachleute und Laien aus Nah und Fern trafen sich vom 4. bis 11. Juli 2009 an der Internationalen Akademie für Humanwissenschaften und Kultur. Familie und Frieden war das diesjährige Thema, womit sich Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft befassten. Entsprechend breit gefächert und interdisziplinär waren Hintergrund und Ansätze der Referentinnen und Referenten: Von Psychologie, Soziologie und Pädagogik über Kunst und Literatur, Politik, Physik und Philosophie. In seiner Willkommensansprache unterstrich der Quartner Gemeindepräsident Balz Manhart die Aktualität des Themas und zeigte praktisch auf, wie viel Engagement auch Behördemitglieder zur Überwindung von Familienproblemen in ihren Gemeinden investieren müssen. Professor Dr. Bushrui von der Universität Maryland würdigte die über zehnjährige Zusammenarbeit mit der Internationalen Akademie für Humanwissenschaften und Kultur, untersuchte das Thema Familie und Frieden sowohl aus kultureller, soziologischer und philosophischer Sicht und schloss seine Präsentationen mit praktischen Vorschlägen. Professor Dr. Gerhard Müller von der Universität Rhode Island (USA) konnte mit seiner Wissenschaft der Physik eine Brücke zur Philosophie schlagen und ethisch-geistige Prinzipien untermauern. Professor Dr. Smékal von der Masaryk Universität in der Tschechischen Republik befasste sich mit der Entwicklung gemeinschaftlicher Reife in der Familie. Die Psychotherapeutin, Dr. Ursula Germann, widmete sich der Thematik trauriger und entmutigter Kinder und Jugendlichen. Die administrative Leiterin der Akademie, Catherine Ghaemmaghami, unterstrich die Notwendigkeit der Aufwertung der Mütter in der Gesellschaft und wies auf die Gefahren einer gleichsam mutterlosen Gesellschaft hin, in der die Aufgabe der Mutter zunehmend wegrationalisiert wird. Der Akademieleiter, Dr. Assad Ghaemmaghami, analysierte das Thema aus sozialpsychologischer und psychotherapeutischer Warte und brachte konkrete Lösungsvorschläge aus der Sicht einer neuen Psychologie der Erkenntnis- und Liebesfähigkeit. Das neunte Internationale Friedensseminar zeigte eindrücklich, dass die Familie sowohl Spiegel der gesellschaftlichen Realität ist sowie gesellschaftliche Realitäten schafft. Deshalb ist ein nachhaltiger Frieden in der Welt ohne den Frieden in der Familie nicht möglich. Den Veranstaltern und Wissenschaftlern sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelang es, in einem fruchtbaren Dialog ein wissenschaftlich und kulturell reichhaltiges Seminar zu gestalten, das ebenso dem Aspekt der menschlichen Begegnung Rechnung trug. Ein Statement zum Thema Familie und Frieden sowie eine Fotogalerie des Internationalen Friedensseminars ist auf der Website www.peace- academy-society.org zu finden. Zu diesen und weiteren Themen bietet die Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kultur regelmässig Weiterbildungen an, die ebenso auf der obigen Website aufgeführt sind. ots Originaltext: Förderverein für die Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kultur Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kultur Dr. Assad Ghaemmaghami Tel.: +41/81/710'21'21 E-Mail: info@peace-academy-society.org

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