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Mit neuen Technologien den Herausforderungen der Migration begegnen

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Zürich (ots) - Der Flüchtlingsstrom stellt Europa vor grosse humanitäre und administrative Herausforderungen. Das White Paper "Gefährdete Leben: die Antwort Europas auf eine Flüchtlingskrise" zeigt anhand von Fallbeispielen aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern auf, dass innovative Ideen und neue Technologien enormes Potenzial bieten, um das Asylverfahren gerechter und effizienter zu gestalten.

Die Anzahl der hängigen Asylanträge in den EU-Mitgliedstaaten stieg von 489'300 Ende 2014 um fast 50 %auf 922'800 Ende 2015. Auch in der Schweiz stieg die Anzahl der Anträge auf Asyl in diesem Zeitraum um 60 % an. Dieser umfangreiche Zustrom stellt eine humanitäre und administrative Herausforderung für die europäischen Länder dar.

Die Flüchtlingskrise als eine administrative Herausforderung

Verwaltungstechnische Verzögerungen bei der Bearbeitung von Asylgesuchen sind nicht nur ein bürokratisches Problem, sondern auch mit Belastungen für die Betroffenen verbunden. Behörden müssen daher in der Lage sein, Asylgesuche schnell zu bearbeiten, um Personen mit Anspruch auf Schutz früh zu erkennen und entsprechend zu betreuen. Die Nutzung neuer Technologien kann nicht nur zur Erleichterung des Asylverfahrens für Flüchtlinge und zur Unterstützung ihrer anschliessenden Integration, sondern auch zur Steigerung der Effizienz von administrativen Prozessen und zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit eingesetzt werden.

Technologiebranche schliesst sich mit privatem Sektor zusammen

PwC unterstützt erfolgreich den Zusammenschluss zwischen Technologiebranche und privatem Sektor. In Deutschland ist PwC unter anderem an der Stiftung "Jobführerschein" sowie am Programm "Wir zusammen" beteiligt. Die Stiftung ermöglicht es den Asylsuchenden, an kostenlosen Sprach- und Berufsvorbereitungskursen teilzunehmen, und das Programm schafft in Deutschland Praktikums- und Ausbildungsplätze. Gemeinsam mit der niederländischen Regierung und Salesforce hat PwC die App "Welkom In" entwickelt. Die interaktive Plattform zeigt anerkannten Flüchtlingen passende verfügbare Unterkunfts-, Schulungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Hiermit soll der Registrierungs- und Integrationsprozess erleichtert werden. Mit dem norwegischen Justizministerium hat PwC das aus vier Phasen bestehende "Refugee Management Framework" entworfen. Dadurch sollen der Prozess der Einreise und der weitere Weg von Asylsuchenden in Norwegen einfacher geplant werden.

Die PwC-Studie "Gefährdete Leben: die Antwort Europas auf eine Flüchtlingskrise" zeigt, dass die administrative Herausforderung zunehmender Migration durch neue Technologien signifikant verbessert werden kann. Die Nutzung neuer Technologien ermöglicht es, den verwaltungsmässigen Umfang besser zu bewältigen und zusätzlich gerechter, effizienter und transparenter zu machen.

Kontakt:

Jan-Hendrik Völker-Albert, Head of PR & Communications, PwC Schweiz
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jan-hendrik.voelker-albert@ch.pwc.com

Moritz Oberli, Leiter öffentlicher Sektor, PwC Schweiz
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moritz.oberli@ch.pwc.com

Gill Sivyer, Global Leader for International Development Network, PwC
Schweiz
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gill.c.sivyer@ch.pwc.com



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